SBK-Test Misano: Öttl ist am Ducati-Werksteam dran
Mittwoch und Donnerstag testen zahlreiche Fahrer aus der Superbike- und Supersport-WM in Misano. Yamaha-Pilot Garrett Gerloff liegt um 14 Uhr deutlich voraus, Philipp Öttl schlägt sich hervorragend.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Garrett Gerloff ging mit der Bestzeit 1:34,419 min auf dem Misano World Circuit in die Mittagspause. Diese Rundenzeit ist bereits auf einem sehr hohen Niveau. Während des Rennwochenendes 2021 fuhr Michael Rinaldi (Aruba.it Ducati) in 1:34,356 min im Sprintrennen mit dem weichen SCX-Hinterreifen die schnellste Runde. Den Pole-Rekord hält Jonathan Rea (Kawasaki) mit 1:33,416 min, aufgestellt im Vorjahr.
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Superbike-Rookie Philipp Öttl schlägt sich bei seinem zweiten Einsatz mit der Ducati V4R erneut hervorragend und verliert momentan nur gute 6/10 sec auf Gerloff. Auf den schnellsten Ducati-Fahrer Alvaro Bautista, der einen Ausrutscher verdauen musste, fehlen dem Bayer 3/10 sec, zu dessen Aruba-Teamkollege Rinaldi 0,1 sec. BMW muss auf Michael van der Mark verzichten, der Niederländer hat sich am vergangenen Wochenende beim Mountainbike-Training den rechten Unterschenkel gebrochen und wurde bereits operiert. Bester des BMW-Trios ist aktuell Loris Baz aus dem deutschen Bonovo-Team, dem 0,9 sec zur Spitze fehlen.
Bei den Supersport-Fahrern gibt Rookie Nicolo Bulega aus dem Team Aruba Ducati mit seiner 955 V2 den Ton an, der Italiener fährt bislang eine halbe Sekunde schneller als Kawasaki-Aushängeschild Can Öncü. Der Österreicher Max Kofler (CM Ducati) liegt mit 1,4 sec Rückstand auf Platz 4, wobei die beiden MV-Agusta-Piloten Niki Tuuli und Bahattin Sofuoglu mit der F3 800 ohne Transponder fahren. Ebenso Comeback-Mann Oli Bayliss aus dem Team Barni Ducati.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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