Davies: «Phillip Island hasst mich»
Einer der verletzten Pechvögel vom Saisonauftakt auf Phillip Island ist Supersport-Weltmeister Chaz Davies. Der Aprilia-Pilot sah sich die Superbike-Rennen vom Krankenbett an.
Den ersten Trainingstag beendete Superbike-Aufsteiger Chaz Davies (GB) als 13. und verbesserte sich am Samstag um 0,5 sec auf 1.32,338 min. Das bedeutete Platz 15 und damit auch die Qualifikation für die Superpole. Doch fünf Minuten vor Ende des zweiten Qualifyings stürzte der Brite heftig und brach sich dabei mehrfach den linken Unterarm sowie das Handgelenk. Das Wochenende war gelaufen.
Erstaunlicherweise brachte der ParkinGo-Pilot sein Motorrad trotz der Verletzungen selbst in die Garage zurück!
Noch am selben Tag wurde Davies operiert und trat vier Tage später die Heimreise an. "Die Operation ist gut verlaufen", lobte der 25-Jährige das australische Ärzteteam. "Aber es war hart die Action auf die Piste vom Krankenbett zu sehen."
Dabei wäre das Desaster für den Aprilia-Piloten eigentlich vorhersehbar gewesen. Von den letzten fünf Rennen auf Phillip Island kam er nur bei einem ins Ziel. "Ganz offensichtlich hasst mich dieser Ort", grübelt Davies, der zuletzt 2010 als 12. ein paar Pünktchen mitnehmen konnte. "Ich komme nächstes Jahr vielleicht besser als Zuschauer hierher und beginne die Saison erst beim zweiten Meeting."
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach