Moto2

Teambesitzer Aki Ajo: WM vorbei, aber keine Ruhepause

Von - 28.11.2018 08:44

Aki Ajo hat beim Valencia-GP vor zehn Tagen mit Can Öncü und Miguel Oliveira beide Klassen gewonnen. Jetzt steckt der Red Bull-KTM-Teamchef mitten in den Vorbereitungen für 2019.

Für den finnischen Teambesitzer Aki Ajo gab es siet dem WM-Finale keinen Ruhetag. Denn er betreibt für Red Bull und KTM ein Moto3-WM-Team, ein Moto2-Team, ein Team für die Moto3-Junioren-WM und dazu neu einen MotoE-Rennstall. Und im Nebenjob agiert er noch als persönlicher Manager von Jack Miller, deshalb sieht man ihn regelmäßig auch in der Pramac-Ducati-Box.

Also wohnte also Ajo am Dienstag und Mittwoch (20./21. November) wegen Miller dem MotoGP-Test in Valencia bei. Dann reiste er nach Jerez, wo sein neu formiertes Moto2-Team mit Brad Binder und Moto3-Weltmeister Jorge Martin 
von Freitag bis Sonntag (23. bis 25. November) mit den Triumph-Dreizylinder-Motoren üben sollte. Aber Martin verletzte sich am ersten Tag und wurde von Iker Lecuona ersetzt.

Gleichzeitig testete auch die MotoE-Klasse erstmals in Jerez – das Ajo-Team mit Niki Tuuli, der auf Anhieb vorne mitmischte.

Das Red Bull KTM-Ajo-Junior-Team war aber am gleichen Wochenende in Valencia mit der Junioren-WM und den beiden Türken Can und Deniz Öncü beschäftigt. «Can ist ja schon mit der Wildcard in Valencia eine 2018-KTM gefahren, er hat sie hier vor zwei Wochen erstmals getestet. Zwillingsbruder Deniz hat beim CEV-Repsol-Finale in Valencia am Wochenende erstmals eine 2018-KTM gelenkt. Das war wichtig und sinnvoll, denn Celestino Vietti von Sky VR46 und Raúl Fernandez aus dem Nieto-Team haben schon bei den letzten CEV-Rennen Material des Jahrgangs 2018 eingesetzt», weiß Aki Ajo.

Aber jetzt gehen die Testfahrten für das Ajo-Team gleich weiter – gestern und heute findet nämlich in Valencia ein privater Test für Moto3 und Moto2 statt. «Da wollten wir Moto3-Neuling Jorge Martin noch einmal mit einer KTM von diesem Jahr fahren lassen, mit dem bisherigen Vierzylinder-Motor. Denn mit den neuen 765-ccm-Dreizylindern darf man nur bei den offiziellen IRTA-Tests fahren wie von 23. bis 25. November in Jerez und dann erst wieder von 20. bis 22. Februar 2019 in Jerez. Aber wir haben mit den nächstjährigen Einheitsmotoren schon im August und September zweimal mit Oliveira und Binder in Aragón getestet», schilderte Ajo.

Und weil sich Jorge Martin in Jerez gleich am ersten Tag verletzt hat, wurde der WM-Dritte Brad Binder noch einmal für Valencia aufgeboten. Denn nach Platz 13 in Jerez-Test hat KTM noch einiges zu tun.

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