Charles Leclerc locker vor Lewis Hamilton: Das hat Ferrari verändert
Charles Leclerc startet aus der ersten Startereihe in den F1-GP von Aserbaidschan, sein Ferrari-Teamkollege Lewis Hamilton als Sechster. Was Ferrari verändert hat und warum Hamilton langsamer war.
Große Freude und großer Frust im Ferrari-Lager nach dem Qualifying in Baku: Charles Leclerc fuhr auf Startplatz 2, war mit der Position natürlich sehr zufrieden,
Ferrari-Teamchef Fred Vasseur sagte nach dem Qualifying: «Ich bin sehr zufrieden mit der Arbeit, die das Team zwischen dem Training gestern und dem Qualifying geleistet hat. Am Donnerstag hatten wir noch ziemliche Schwierigkeiten.»
Ferrari mit Setup-Veränderungen
Und was genau hat man bei der Scuderia verändert? Vasseur: «Wir haben einige wesentliche Änderungen am Setup und an unserer Herangehensweise vorgenommen, und diese haben sich heute ausgezahlt.»
Einer war jedoch nicht zu schlagen – und das um Längen. George Russell (Mercedes) lieferte eine Fabelrunde ab. Seine Pole-Zeit: 1:42,526 min. Charles Leclerc legte auch eine richtig gute Runde hin, blieb aber gut acht Zehntelsekunden, also fast eine komplette Sekunde, hinter dem Briten. Wow!
Vasseur: «George war schon ab der ersten Runde im ersten freien Training sehr stark, aber Charles hat gute Arbeit geleistet und das Auto in die erste Startreihe gebracht.»
Auf der anderen Seite der Ferrari-Garage dagegen eher Schatten als Licht: Hamilton startet von Platz 6, liegt damit sogar hinter Lando Norris, der einen Schnitzer in seinem letzten Versuch drin hatte.
Das fehlte Hamilton zur Top-Runde
Vasseur: «Für Lewis war es schwierig, Windschatten zu bekommen, da die unterschiedlichen Rennpläne es kompliziert machten, sich mit den anderen Autos abzustimmen. Außerdem touchierte er in seiner ersten Runde in Q3 die Mauer, was den Versuch beeinträchtigte, aber er hat sich gut erholt und hat den sechsten Platz erreicht, obwohl er in seiner letzten Runde keinen Windschatten hatte.»
Und was erwartet Vasseur vom Grand Prix, der bereits am morgigen Samstag um 13 Uhr steigt? Der Franzose: «Morgen erwarten wir ein sehr geringen Reifenverschleiß, was die Startposition besonders wichtig machen könnte. Wir sind in der Lage, mit beiden Autos gute Punkte zu holen, auch wenn Baku immer unvorhersehbar ist. Wir werden uns auf uns selbst konzentrieren, das Rennen so gut wie möglich bestreiten und sehen, welche Chancen sich uns bieten.»
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