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Sam Lowes (5.): Performance-Vorteil der Werks-Ducatis gibt Rätsel auf

Sam Lowes beendete den Trainingsfreitag der Superbike-WM in Cremona auf Platz 5. Seine Rivalen um WM-Rang 3 stürzten, doch der Brite beschäftigt sich vor allem mit dem Rückstand auf die Werks-Ducatis.

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Sam Lowes erlebte einen soliden Trainingsauftakt in Cremona. In der kombinierten Wertung beider Sessions belegte der Ducati-Pilot Platz 5, sein Rückstand auf Spitzenreiter Iker Lecuona auf der Werks-Ducati betrug 0,644 Sekunden.

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Lowes’ direkte Rivalen im Kampf um Platz 3 der Weltmeisterschaft hatten keinen fehlerfreien Freitag und landeten im Kies: Bruder Alex Lowes (Bimota) stürzte im FP2, Yari Montella (Barni-Ducati) sowohl im FP1 als auch im FP2.

Lowes grübelt, was das Aruba-Team anders macht

«Es war kein schlechter Freitag für mich. Der Abstand zu den Werks-Ducatis ist aber weiterhin groß», bilanzierte Sam Lowes beim Treffen mit SPEEDWEEK.com in Cremona. Mit seiner Arbeit für die Rennen war er zufrieden: «Ich fuhr einen guten Longrun. Ich habe hart gearbeitet, doch es fällt mir schwer, zu verstehen, wie der Abstand zu den beiden Werkspiloten zustande kommt. Der Abstand ist wirklich groß.»

Lowes vermutet, dass das Aruba-Ducati-Team seit dem Test in Cremona Fortschritte bei der Abstimmung der Panigale V4R gemacht hat. «Im Vergleich zum Test haben sie sich noch einmal verbessert. Sie haben definitiv etwas gefunden. Das müssen wir verstehen. Ich bezweifle, dass dieser Unterschied von den Fahrern gemacht wird. Mal sehen, ob wir noch etwas finden.»

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Ist angesichts dieses Rückstands Platz 3 bereits das Maximum für die Rennen? «Es ist die ganze Saison schon so. Der Abstand zu den beiden ist einfach zu groß», antwortete Lowes ehrlich. Chancen auf ein Top-3-Ergebnis sieht er trotzdem: «Ich denke, dass ich hier ums Podium kämpfen kann. Den zweiten Sektor muss ich noch verbessern, das habe ich bisher nicht so gut hinbekommen. Doch ich war einer der Fahrer, die den längsten Stint fuhren. Und meine Rundenzeiten waren nicht so schlecht.»

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Warum gab es am Freitag so viele Stürze?

Die zahlreichen Stürze am Freitag überraschten den Briten angesichts der Bedingungen nicht. «Es ist ein ziemlich kompakter Kurs. Man fährt lange Zeit im gleichen Gang. Deshalb ist der Umgang mit der Motorbremse schwierig», erklärte er.

«Auch wenn es nicht richtig heiß war, wurde es am Nachmittag ein bisschen schmierig. Neben der Ideallinie ist es ein bisschen schmutzig. Man kann hier schnell einen Fehler machen. Ich hatte das Gefühl, mit dem Vorderreifen am Limit zu sein», verriet der Marc-VDS-Pilot.

Aus Montellas zwei Stürzen leitet Lowes keinen Vorteil für den WM-Kampf ab. «Zu Beginn des FP2 hatte er einen Sturz, doch danach fuhr er bei seinem Longrun gute Rundenzeiten. Deshalb habe ich sie hier auf der Rechnung. Zudem konnten sie hier Anfang des Jahres testen. Ich denke aber, dass ich mit ihnen kämpfen kann.»

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Pos
Fahrer
Fahrer
Team
Start Nr
Runden
Zeit

01

Iker Lecuona

Iker Lecuona

Aruba.it Racing - Ducati

7

24

1:28,108

02

Nicolò Bulega

Nicolò Bulega

Aruba.it Racing - Ducati

11

7

+0,254

03

Alberto Surra

Alberto Surra

Motocorsa Racing

67

19

+0,461

04

Sam Lowes

Sam Lowes

Elf Marc VDS Racing Team

14

22

+0,680

05

Thomas Bridewell

Thomas Bridewell

Superbike Advocates

46

21

+0,760

06

Yari Montella

Yari Montella

BARNI Spark Racing Team

5

19

+0,771

07

Garrett Gerloff

Garrett Gerloff

Kawasaki WorldSBK Team

31

22

+0,805

08

Miguel Oliveira

Miguel Oliveira

ROKiT BMW Motorrad WorldSBK Team

88

21

+0,814

09

Lorenzo Baldassarri

Lorenzo Baldassarri

Team GO Eleven

34

23

+0,904

10

Axel Bassani

Axel Bassani

Bimota by Kawasaki Racing Team

47

18

+1,004

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