Schwieriges Heimspiel: Stefano Manzi (15.) am Freitag bester Yamaha-Pilot
Cremona ist das Heimrennen von Stefano Manzi, aber auch beim zehnten Superbike-Event hat Yamaha Probleme. Der Italiener kitzelte am Freitag zumindest die beste Performance aus der R1 heraus.
Für Stefano Manzi ist die Superbike-WM 2026 ein Lernjahr. Als Rookie muss der 27-Jährige aus Rimini niemandem etwas beweisen. Und wenn die langjährigen Yamaha-Piloten Andrea Locatelli und Remy Gardner schon auf keinen grünen Zweig kommen, dann ist es für den aktuellen Supersport-Weltmeister bereits ein Erfolg, wenn er nicht viel Zeit oder Positionen auf seine Markenkollegen verliert.
Für sein Heimrennen auf dem Cremona Circuit würde sich Manzi natürlich ein starkes Rennwochenende wünschen, doch es fing in den freien Trainings am Freitag mit den Plätzen 15 und 13 verhalten an. Ein Achtungserfolg: In der kombinierten Zeitenliste ist der Giansanti-Racing-Pilot als 15. mit 1,167 sec Rückstand das Aushängeschild von Yamaha.
«Es war ein produktiver Freitag», findet Manzi. «Mit einem Superbike ist die Strecke schwierig – mit einem Supersport-Motorrad fällt es einem hier leichter. Wir haben verschiedene Reifen ausprobiert und werden nun die Daten sorgfältig auswerten, um herauszufinden, was für uns für den Rest des Wochenendes am besten funktioniert. Wir haben mit verschiedenen Optionen gearbeitet und uns dabei vor allem auf die Renndistanz konzentriert, und ich bin zuversichtlich, dass wir als Team gemeinsam eine angemessene Leistung erzielen können.»
Bessere Superpole, erfolgreichere Rennen?
Für Manzi stellt die Superpole in seinem ersten Superbike-Jahr nach wie vor die größte Schwierigkeit dar, die maximale Performance aus dem weichen Qualifyer-Reifen herauszuquetschen. Zehnter in Most war seine bisher beste Startplatzierung und er holte dort auch – ebenfalls auf Platz 10 – sein bestes Rennfinish.
«Natürlich wird das Qualifying wichtig sein. Das war in diesem Jahr einer unserer Schwachpunkte», grübelte der Yamaha-Pilot. «Aber ich glaube, dass wir hier das Potenzial haben, über eine einzelne Runde schnell zu sein, und das wird entscheidend sein, um die Rennen von einer guten Position aus zu starten. Mal sehen, was wir Samstag erreichen können.»
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