Toto Wolff überzeugt: «George Russell hätte die Mexico-Pole erobern können»
George Russell verpasste die Mexiko-Pole nur knapp. Mercedes-Teamchef Toto Wolff ist überzeugt: Der Brite hätte den 1. Startplatz erobern können. Er spricht dennoch von einem schwierigen Qualifying.
Letztlich machten neun Tausendstel den Unterschied: George Russell musste sich nach einem starken Auftritt im dritten Qualifying-Segment auf dem Autódromo Hermanos Rodríguez mit dem zweiten Platz begnügen, weil sein früherer Teamkollege Lewis Hamilton die 4,304 km lange Runde knapp schneller absolvierte.
Mercedes-Teamchef Toto Wolff wurde natürlich auf die erste GP-Pole in Rot seines ehemaligen Schützlings angesprochen und er erklärte: «Ich freue mich natürlich für Lewis. Er ist immer noch so schnell und heute hat alles für ihn gepasst. Er war in den letzten paar Grands Prix ein paar Mal der Schnellste, aber irgendwie hat es nie geklappt, umso verdienter ist die Pole, die er hier geholt hat.»
Gleichzeitig betonte der Wiener: «Ich freue mich auch für George, denn es war unglaublich knapp. Wenn man den Abstand auf die Strecke ummünzt, dann waren das höchstens 50 Zentimeter. Das zeigt, wie gering der Unterschied ausfällt.»
Wolff stellte aber auch klar: «Insgesamt war es für uns jedoch ein schwieriges Qualifying. Es war schwierig, die Reifen ins richtige Fenster zu bringen, und der Grip liess nach. Daher war die richtige Vorbereitung entscheidend.»
Toto Wolff prophezeit: Auch im Rennen wird es eng zugehen
Mit Blick auf Titelanwärter Kimi Antonelli, der sich am heutigen Rennsonntag aller Wahrscheinlichkeit nach die WM-Titelkrone aufsetzen kann, erklärte Wolff: «Während George seine schnellste Runde ohne Vorbereitungsrunde fuhr, haben wir bei Kimi einen anderen Ansatz gewählt. Das müssen wir uns noch einmal ansehen und herausfinden, ob wir das besser hätten optimieren können.» Denn Antonelli musste sich mit dem vierten Startplatz begnügen.
Über den anstehenden 19. GP der Saison sagte der Teamchef des Werksteams mit dem Stern: «Das Rennen wird eine andere Herausforderung . Die Abstände waren am Freitag im Renntrimm genauso gering wie auf einer Runde. Daher wird es wichtig sein, den Start, die Strategie und das Reifenmanagement richtig hinzubekommen. Wir starten von einer Position aus, von der aus wir kämpfen können. Unser Fokus wird darauf liegen, mit beiden Autos ein fehlerfreies Rennen zu fahren und zu sehen, welche Chancen sich uns bieten.»
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