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Auch Savadori trauerte nach Platz 9 um Fabrizio Borra

Aprilia-Testfahrer Lorenzo erledigte beim Frankreich-GP den perfekten Job. Der Italiener drehte maximal viele Runden und holte sein bestes MotoGP-Egebnis. Und doch war Savadori in Trauer um seinen Freund Fabrizo Borra.

Im Artikel erwähnt

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Die Stellenbeschreibung von Aprilia-Testfahrer Lorenzo Savadori wurde seit Februar 2025 auf den Kopf gestellt. Wie 2024 sollte der großgewachsene Italiener mit voller Konzentration an der Entwicklung der RS-GP arbeiten und die Aprilia gestatteten drei Wildcard-Einsätze bestreiten.

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Doch die Verletzungsserie von Jorge Martin hat alles verändert. Savadori wurde zum Rennfahrer. Fünf komplette GP-Wochenenden und damit zehn Rennen hat der 33-Jährige dieses Jahr bereits in den Knochen. Und sicher ist auch, dass der Pilot aus Cesena noch etliche weitere Einsätze bestreiten. Mindestens in den nächsten drei MotoGP-Events wird Jorge Martin fehlen. Ausgeschlossen ist dabei auch nicht, dass der Weltmeister überhaupt nicht mehr zurückkehren wird.

Während Savadori in Thailand, Argentinien und den USA eher in einer Statistenrolle unterwegs war, schlägt sich gesteigerte Fahrroutine seit dem Spanien-GP auch in besseren Rundenzeiten nieder. In Jerez verlor Savadori auf dem Prototypen aus Noale nur noch 1,7 Sekunden anstatt wie zuletzt rund drei Sekunden auf die MotoGP-Elite. Für Punkte reichte es nicht, aber Savadori fuhr schneller als LCR-Pilot Chantra und hielt bei den Zeiten in Schlagdistanz zu HRC-Tester Aleix Espargaro.

Mit gut 1,3 Sekunden Rückstand im Zeittraining von Le Mans, gelang Savadori, dessen Bike wieder mit einigen Updates ausgestattet war einer weitere Annäherung.

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Das Spektakel von Le Mans spülte Savadori dann erstmals richtig nach vorne. Am Ende chaotischen GP wurde die #32 als Neunter abgewunken – es war das beste Resultat mit GP-Lizenz überhaupt für den Routinier. Zustande kam der Volltreffer zum einen durch die richtige Strategie. Savadori hatte wie Marco Bezzecchi mutig auf Slicks gesetzt, war dadurch einer Strafe entgangen kam mit einem Motorrad-Wechsel durch die Schlacht.

Savadori nach dem denkwürdigen Grand Prix: "Es war ein tolles Rennen und ein gutes Ergebnis. Es ist schade um den enormen Leistungsabfall mit den Medium-Regenreifen, sonst hätten wir etwas Besseres erreichen können. Ich habe zu Beginn auch mit den Regenreifen die Lücke nach vorne verkleinern können, doch der Verlust der Haftung zur Rennmitte war gravierend – aber auf jeden Fall sind bei diesem Rennen einige interessante Dinge herausgekommen. Ich möchte mich bei Aprilia, der Rennabteilung und dem Team bedanken, denn wir arbeiten alle mit 100 Prozent, um das Motorrad weiterzuentwickeln."

"Besonders möchte ich dieses gute Ergebnis Fabrizio Borra widmen, meinem Physiotherapeuten, den ich seit meiner Kindheit kenne und der leider verstorben ist." Der Italiener zählte zu den großen Profis seiner Branche, war unter anderem über 20 Jahre einer der engsten Vertrauten von F1-Ass Fernando Alonso. Fabrizio Borra war während des Frankreich-GP nach langer Krankheit gestorben.

Ergebnisse MotoGP Le Mans, Rennen (11. Mai):

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1. Johann Zarco (F), Honda, 26 Runden in 45:47,541 min

2. Marc Márquez (E), Ducati, +19,907 sec

3. Fermin Aldeguer (E), Ducati, +26,532

4. Pedro Acosta (E), KTM, +29,631

5. Maverick Viñales (E), KTM, +38,136

6. Takaaki Nakagami (J), Honda, +59,527

7. Raúl Fernández (E), Aprilia, +1:10,302 min

8. Fabio Di Giannantonio (I), Ducati, +1:10,363

9. Lorenzo Savadori (I), Aprilia, +1:25,791

10. Ai Ogura (J), Aprilia, +1:26,529

11. Luca Marini (I), Honda, +1:32,535

12. Alex Rins (E), Yamaha, +1:35,357

13. Enea Bastianini (I), KTM, 1 Runde zurück

14. Marco Bezzecchi (I), Aprilia, 1 Runde zurück

15. Franco Morbidelli (I), Ducati, 1 Runde zurück

16. Francesco Bagnaia (I), Ducati, 1 Runde zurück

– Alex Márquez (E), Ducati, 4 Runden zurück

– Miguel Oliveira (P), Yamaha, 8 Runden zurück

– Brad Binder (ZA), KTM, 20 Runden zurück

– Jack Miller (AUS), Yamaha, 21 Runden zurück

– Fabio Quartararo (F), Yamaha, 23 Runden zurück

– Joan Mir (E), Honda, 26 Runden zurück

Ergebnisse MotoGP Le Mans, Sprint (10. Mai):

1. Marc Márquez (E), Ducati, 13 Runden in 19:49,022 min

2. Alex Márquez (E), Ducati, +0,530 sec

3. Fermin Aldeguer (E), Ducati, +2,164

4. Fabio Quartararo (F), Yamaha, +2,840

5. Maverick Viñales (E), KTM, +5,285

6. Johann Zarco (F), Honda, +7,939

7. Fabio Di Giannantonio (I), Ducati, +8,367

8. Alex Rins (E), Yamaha, +8,930

9. Joan Mir (E), Honda, +9,858

10. Raúl Fernández (E), Aprilia, +11,599

11. Jack Miller (AUS), Yamaha, +12,238

12. Luca Marini (I), Honda, +12,458

13. Enea Bastianini (I), KTM, +12,540

14. Ai Ogura (J), Aprilia, +13,610

15. Franco Morbidelli (I), Ducati, +13,752

16. Takaaki Nakagami (J), Honda, +15,381

17. Marco Bezzecchi (I), Aprilia, +15,904

18. Lorenzo Savadori (I), Aprilia, +27,507

19. Pedro Acosta (E), KTM, +28,342

20. Miguel Oliveira (P), Yamaha, +44,807

– Brad Binder (ZA), KTM, 9 Runden zurück

– Francesco Bagnaia (I), Ducati, 12 Runden zurück

WM-Stand nach 12 von 44 Rennen:

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1. M. Marquez, 171 Punkte. 2. A. Marquez 149. 3. Bagnaia 120. 4. Morbidelli 85. 5. Di Giannantonio 74. 6. Zarco 72. 7. Quartararo 56. 8. Aldeguer 48. 9. Acosta 46. 10. Ogura 43. 11. Viñales 40. 12. Bezzecchi 38. 13. Marini 37. 14. Binder 32. 15. Bastianini 31. 16. Rins 23. 17. Miller 19. 18. R. Fernandez 15. 19. Mir 12. 20. Nakagami 10. 21. Savadori 8. 22. A. Fernandez 3. 23. Oliveira 2. 24. Chantra 0. 25. A. Espargaro 0. 26. Martin 0.

Konstrukteurs-WM:

1. Ducati, 217 Punkte. 2. Honda 85. 3. KTM 76 4. Yamaha 72. 5. Aprilia 62.

Team-WM:

1. Ducati Lenovo Team, 291 Punkte. 2. BK8 Gresini Racing 197. 3. Pertamina Enduro VR46 Racing 159. 4. Monster Energy Yamaha 79. 5. Red Bull KTM Factory Racing 78. 6. LCR Honda 72. 7. Red Bull KTM Tech3 Racing 71. 8. Trackhouse MotoGP Team 58. 9. Honda HRC Castrol Team 49. 10. Aprilia Racing 46. 11. Prima Pramac Yamaha Racing 24.

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