Brad Binder (10.) sieht ein: «Ich habe es mir selbst schwer gemacht!»
KTM-Ass Brad Binder beendete den Grand Prix in Aragon auf Platz 10. Eine fehlerhafte erste Runde kostete den MotoGP-Routinier viele Positionen. Die anschließende Aufholjagd zahlte sich aus.
Von Startplatz 14 hatte Brad Binder in Aragon eine schwierige Ausgangslage. Im Grand Prix erwischte der KTM-Pilot einen guten Start, und er konnte sich in der ersten Runde zunächst unter die Top-12 vorarbeiten. Doch dann folgte das Drama für Binder: In Kurve 12 kam er mit seiner RC16 von der Strecke ab, in der letzten Kurve folgte ein weiterer Fehler. In Runde 2 fand er sich auf Platz 20 wieder. Der Südafrikaner ließ nicht locker, kämpfte sich im Rennen über 23 Runden Schritt für Schritt nach vorne und beendete den Aragon-GP auf Rang 10.
«Ich habe es mir heute selbst schwer gemacht. Mein Reifendruck am Hinterrad war zu niedrig. Als ich dann in Kurve 11 hineingebremst habe, verlor ich das Heck und verpasste den Eingang in Kurve 12», ärgerte sich der Südafrikaner über seine fehlerhafte erste Runde. «In der letzten Kurve wurde ich dann von jemandem überholt und dieser Kerl wurde wiederum von einem anderen überholt. Ich musste dann weit gehen und in der nächsten Runde sah ich, dass ich auf Platz 20 zurückgefallen war. Da wusste ich, dass ich noch eine Menge Arbeit vor mir hatte. Ich habe mich bis auf Platz 10 vorgearbeitet, daher kann ich mich nicht allzu sehr beschweren.»
Binder: «Ich habe das Gefühl, dass wir Fortschritte machen»
Binder konnte aus Aragon immerhin sechs Punkte mitnehmen. In der WM-Tabelle liegt der Routinier vor den letzten neun Saison-Events mit 78 Punkten auf Platz 13.
«Es war eine solide Aufholjagd, aber ich muss noch an einigen Dingen arbeiten. Es ist ein Lernprozess. Ich habe das Gefühl, dass wir Fortschritte machen», sah Brad Binder das Positive. «Wenn wir noch etwas mehr Speed herausholen können, werden wir einen Sprung nach vorne machen.»
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