Di Giannantonio schaffte die Wende: «Zum Glück war das Gefühl wieder da!»
Lange war Fabio Di Giannantonio (VR46 Ducati) am MotoGP-Freitag in Motegi unscheinbar unterwegs. Im letzten Moment schaffte der Italiener eine schnelle Runde und den direkten Einzug ins Q2.
War Fabio Di Giannantonio in der ersten Saisonhälfte 2026 Stammgast auf dem Podium, lief es in der zweiten Hälfte bislang nicht mehr so gut. Bei den letzten vier Grands Prix schaffte es der VR46-Ducati-Pilot bei den Hauptrennen nicht einmal in die Top-5. Vor dem Japan-GP betonte er, dass er alles geben wolle, um wieder an die Spitze zu kommen.
Am Freitag in Motegi sah es lange danach aus, dass es für «Diggia» wieder ein schwieriges Wochenende wird. Im FP1 landete er auf Rang 9 und im Zeittraining am Nachmittag war er bis zum Ende der Session unter dem Radar unterwegs, ohne Aussicht auf einen Q2-Platz. Doch im Finish drehte er auf, am Ende wurde er mit knapp vier Zehntelsekunden Rückstand Sechster.
Di Giannantonio: «Am Vormittag hatte ich noch nicht das perfekte Gefühl»
«Dank der Zeitenjagd war es ein positiver Tag. Am Vormittag hatte ich noch nicht das perfekte Gefühl, also haben wir für den Nachmittag eine Änderung am Setup vorgenommen», erklärte Di Giannantonio. «Wir haben uns etwas mehr Zeit genommen, um den Rhythmus zu finden und das Motorrad zu verbessern, aber wir haben es geschafft. In der letzten Runde im Training bin ich mit weichen Reifen eine gute Runde gefahren, und ich habe es ins Q2 geschafft. Es war nicht einfach, da ich ein paar Fehler gemacht habe und auf eine gelbe Flagge gestoßen bin. Aber zum Glück war das Gefühl wieder da und ich konnte eine gute Runde hinlegen.»
Die Zeitabstände waren am Freitag sehr eng. Am Samstag werden voraussichtlich alle noch einmal zulegen. «Wir müssen konzentriert bleiben und uns für morgen weiter verbessern. Das Qualifying wird wichtig sein – wir müssen so weit vorne wie möglich starten», so der 27-Jährige.
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