Beatriz Neila gesteht: «Ich liebe Jonathan Rea»
Der Sieg im zweiten Rennen der WorldWCR 2025 auf dem Balaton Circuit von Beatriz Neila war wichtig, um die Titelchance zu bewahren. Eine große Hilfe für sie ist ihr Yamaha-Teamkollege Jonathan Rea.
Nach vier von acht von sechs WM-Meetings der diesjährigen Women's Circuit Racing World Championship – kurz WorldWCR – läuft es im Titelkampf auf ein Duell zwischen Maria Herrera und Beatriz Neila hinaus. Wie eng es zwischen den beiden ist, zeigte das Rennwochenende auf dem Balaton Park Circuit: Das erste Rennen gewann Herrera und Neila wurde Dritte, im zweiten Lauf waren die Positionen getauscht. Im Sandwich der Spanierinnen platzierte sich die Engländerin Chloe Jones.
Neila hatte im ersten Lauf ein besseres Finish in Reichweite und hätte damit den Rückstand reduzieren können, doch so blieb es bei neun Punkten. "Ich habe in der letzten Schikane einen Fehler gemacht, wodurch ich leider den zweiten Platz verpasst habe", bedauerte die 23-Jährige. "Aber das war okay, denn der dritte Platz ist immer noch ein hervorragendes Ergebnis für die Meisterschaft. Ich hatte keinen optimalen Start in das zweite Rennen, aber nach ein paar Runden konnte ich zusammen mit Maria und Chloe einen kleinen Vorsprung herausfahren. Als ich alleine unterwegs war, fuhr ich starke Rundenzeiten. "
Von den besten Pilotinnen der Serie ist Neila die jüngste und wohl auch emotionalste Protagonistin. Wie geht sie mit den Druck um? "Die Meisterschaft ist etwas verrückt. Nach dem ersten Rennen sah ich meine Titelchance schon schwinden – das hin und her ist mental mitunter schwierig", gab die Spanierin zu. "Man muss einfach weitermachen und immer daran glauben, dass alles möglich ist. Die Meisterschaft ist jetzt super eng und der Abstand ist derselbe wie vor dieser Runde in Balaton, also müssen wir weiter hart arbeiten."
Neila fährt für das britische Crescent-Team von Paul Denning, das seit 2016 den Werksauftritt von Yamaha in der Superbike-WM organisiert. Der Rückhalt des Teams, besonders von Rekordweltmeister Jonathan Rea, ist für die Spanierin eine große Stütze. Wenn es der Nordire einrichten kann, gehört er im Parc fermé zu den ersten Gratulanten – so auch in Ungarn. "Die Unterstützung von Johnny ist fantastisch", schwärmte die 23-Jährige. "Immer, wenn ich mir etwas unsicher bin, etwas bezüglich der Reifen oder der Bedingungen, ist er immer für mich da und hilft mir. Für mich ist er ein hervorragender Fahrer und als Mensch ein super Typ. Ich liebe ihn, er ist der Beste."
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