Es ist angerichtet: Deutsches Intact-Moto2-Team mit spanischen Siegfahrern
Noch steht die offizielle Bestätigung der Teamleitung aus, doch die Vorzeichen für ein spanisches Duo in der Intact-Moto2-Struktur sind nicht mehr zu übersehen. Gonzalez und Almansa gelten als fix.
Es war ein ausführliches internes Match zwischen Moto2-Tabellenführer Manuel Gonzalez und dem knapp drei Jahre jüngeren Senna Agius – mit dem besseren Ausgang für den Australier. Unmittelbar vor dem Österreich-Grand-Prix wurde
Manuel Gonzalez, nach dem GP-Sieg in Misano wieder als WM-Führender enteilt, erhielt wie schon 2025 keinen Vertrag für die Königsklasse. Da der Madrilene zudem kein zufriedenstellendes Paket für die optional angedachte Superbike-WM angeboten bekam, heißt die Konsequenz: Moto2. Und hier gibt es keinen Grund sich zu verändern. Nach zwei erfolgreichen Jahren und einer gesunden Beziehung auf Augenhöhe wird der Tabellenführer eine weitere Saison für Liqui Moly Dynavolt Intact GP in Angriff nehmen. Zur Erinnerung: Dank der konstanten Teamleistung führen die Memminger die Team-WM der Moto2 mit über 100 Punkten Vorsprung auf die CF Moto-Aspar-Mannschaft an.
Die weitere Moto2-Besetzung ist aufgelegt. Denn nun greift die Aufbauarbeit mit Peter Öttl, der mit David Almansa und David Munoz gleich zwei Siegfahrer aufgebaut hat. Damit hätte Moto2-Teamchef Jürgen Lingg sogar den Weggang beider Moto2-Racer kompensieren können. Mit dem Verbleib von Manuel Gonzelez, galt es bei Intact GP nur einen internen Aufsteiger zu definieren – Almansa oder Munoz.
Nicht nur der WM-Stand spricht Bände. Während sich Almansa als Zweiter etabliert hat kämpft Munoz um sein Comeback. Hintergrund ist die XL-Verletzungspause nach dem schweren Unfall in Ungarn. Wohl gut beraten wäre der 20-Jährige mit einem weiteren Anlauf in der Moto3 – um dann als potenzieller Weltmeister seinen Weg zu machen. Doch Geduld schaut anders aus. Da Munoz schnellstmöglich aufsteigen will, deutet alles auf eine Trennung – und David Almansa als Moto2-Pilot bei Intact GP für die kommenden Kampagne hin.
Die in jedem Fall spanische Doppelspitze der Moto2-Mannschaft um Jürgen Lingg wird dann dazu führen, dass Moto3-Chef Peter Öttl mit zwei neuen Piloten das nächste Nachwuchsprojekt in Schwung bringen wird. Sobald die Moto2-Aufstellung für 2027 offiziell abgestempelt ist, wird man sich der finalen Paarung in der Moto3-Box zuwenden.
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