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Assen-Sieger Philipp Öttl ist überzeugt: Jeder reizt technisches Limit aus

Acht Hersteller engagieren sich in der Supersport-WM, die Leistungsdichte ist in den vergangenen Jahren massiv gestiegen. Philipp Öttl (Ducati) erklärt, wie schwierig es geworden ist, vorne zu fahren.

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Honda, Kawasaki und Yamaha aus Japan, ZX Moto und QJ Motor aus China, dazu die europäischen Hersteller Ducati, MV Agusta und Triumph: Die Supersport-WM ist so stark besetzt wie noch nie. Selbst für Spitzenteams wie Ten Kate Yamaha ist Erfolg heute nicht mehr selbstverständlich, wie die durchwachsene Saison von Can Öncü zeigt: Der Vizeweltmeister schaffte es erst im dritten Event des Jahres in Assen erstmals aufs Podium und ist Sechster der Gesamtwertung.

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Angeführt wird die Weltmeisterschaft nach sechs Läufen von Jaume Masia (Ducati, 106 Punkte) vor Albert Arenas (Yamaha, 105) und Philipp Öttl (Ducati, 79). Der Bayer schaffte nach 14 Podestplätzen in der mittleren Hubraumkategorie in Assen seinen ersten Sieg, das haben vor ihm aus Deutschland nur die Weltmeister Jörg Teuchert und Sandro Cortese sowie Christian Kellner hinbekommen. Marcel Schrötter, drei volle Saisons in der Supersport-WM unterwegs, stand zwar zwölfmal auf dem Podium, aber nie als Sieger.

Philipp Öttl: «Jedes Detail zählt»

«Ich habe alles, was ich brauche, damit ich einigermaßen mit den ganzen Chaoten mitfahren kann», erzählte Öttl, der 2020 mit Puccetti Kawasaki schon einmal WM-Dritter war, beim Treffen mit SPEEDWEEK.com. «Wenn ich mir anschaue, was das Team technisch für einen Aufwand betreibt und ich vom Training – das machen wir alles nur, weil das die anderen auch machen, damit einigermaßen gleiche Voraussetzungen herrschen. Supersport ist heute keine Klasse mehr, in der man in den ersten zehn einfach so mitfährt. Dadurch, dass die Meisterschaft seriennah ist, geht es um jedes kleine Detail. Ich bin kein Techniker, kann aber sagen, dass heute alles ausgereizt wird. Das merke ich in meinem Team Feel Racing: Sie schauen auf alles. Das war damals bei Puccetti auch so, das war auch ein Topteam, das alles versucht hat.»

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