Superbike WM • Neu
Superbike-Sensation Alberto Surra (3./Ducati): Der Rookie startet durch
Yamaha hat sich mit der Verpflichtung von Jack Miller gegen Supersport-Weltmeister Albert Arenas entschieden. Weil der Spanier Superbike-WM fahren will, geht er für 2027 ein großes Risiko ein.
Seit vergangenem Sommer steht fest, dass der chinesische Motorradhersteller CF Moto 2027 in die Superbike-WM einsteigt. Zu Saisonbeginn Ende Februar in Australien wird die Maschine nicht bereit sein, auch nicht für den Europa-Auftakt Ende März. Realistisch sehen wir die V4 SR-RR
Zahlreiche Teams haben bei CF Moto angeklopft und sich als Partner angetragen, es geschieht selten, dass ein neuer Hersteller in die Superbike-WM einsteigt. Mit dem Aspar-Team hat CF Moto schon lange eine Kooperation im MotoGP-Fahrerlager, Jorge Martinez ist mit seinen Engagements in der Moto3- und Moto2-WM, seiner Nachwuchsarbeit und Rennstrecke aber bereits stark eingespannt. Deshalb deutet einiges darauf hin, dass sich CF Moto mit einem Team verbündet, das über Superbike-Erfahrung verfügt.
Die AS-Mannschaft von Andrea Quadranti, dieses Jahr mit Yamaha erfolgreichstes Team der Supersport-WM und zuvor langjähriger Partner von MV Agusta in der Superbike- und Supersport-WM, erhielt eine Abfuhr. Vorstellbar ist die Zusammenarbeit mit Marc VDS – Martinez und Teamchefin Marina Rossi kennen sich aus vielen gemeinsamen Jahren im MotoGP-Paddock. Kommt dieser Deal zustande, würde es niemanden überraschen, säße Sam Lowes auf dem neuen Superbike. Der Engländer ist zweitbester Privatier in der laufenden Weltmeisterschaft und mit Marina verheiratet.
Das wären schlechte Neuigkeiten für den dreifachen Weltmeister Alvaro Bautista –
Der erste Fahrer beim chinesischen Giganten zeichnet sich ab: Der
Bei Yamaha stand für die Superbike-WM 2027 nur eine der vier Werksmaschinen zur Disposition, diese wurde an Jack Miller vergeben. Arenas wurden ein Superbike-Platz für 2028 sowie mehrere R1-Testtage im nächsten Jahr in Aussicht gestellt, wenn er eine weitere Saison Supersport für die Blauen fährt. Diesen Vorschlag empfand er aber als unattraktiv.
«Sie haben sich
Der 29-Jährige vermeidet es – aus Respekt vor Yamaha und weil er laut eigener Aussage noch keinen Vertrag unterschrieben hat – das Wort CF Moto in den Mund zu nehmen. Vielsagend meinte er aber: «Ich versuche ruhig zu bleiben, glaube an mich und gehe das Risiko ein, für die Zukunft das zu finden, was am besten zu mir passt. Ich möchte nicht ein weiteres Jahr Supersport fahren, auch wegen des Alters. Ich will mich entwickeln, deshalb muss ich mutig sein und Risiko eingehen. Ich will mich nicht mit weniger zufriedengeben, sondern Möglichkeiten ergreifen, die sich mir bieten. Hinzu kommt, dass sich für nächstes Jahr die Regeln ändern, das ist ein Schlüsselmoment. Warum sollte ich mich in der Supersport-Klasse an ein Motorrad mit anderer Leistung und neuen Reifen anpassen, das will ich nicht. Als Fahrer will ich an meinen Aufgaben wachsen.»
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