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Team Freudenberg kassiert in der Sportbike ab: Zuda Meister, Bijman Vize

Als Team hatte die Mannschaft um Carsten Freudenberg den Titel schon vorher in der Tasche. In Hockenheim musste nur noch die Frage geklärt werden, wer Meister wird und wer Vize.

Im Artikel erwähnt

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Das Team Freudenberg Paligo Racing hat beim großen Euro Moto Saisonabschluss auf dem Hockenheimring ein außergewöhnliches Motorsportjahr gekrönt. Nach einem bis zum letzten Rennen offenen Titelduell zwischen den beiden Teamkollegen Stepan Zuda und Ruben Bijman steht die Entscheidung fest: Stepan Zuda ist Sportbike Champion 2026. Ruben Bijman verabschiedete sich gleichzeitig mit einem perfekten Rennwochenende aus der Saison. Der Niederländer gewann sowohl am Samstag als auch am Sonntag und hielt damit den Kampf um die Meisterschaft bis zum allerletzten Rennen offen. Am Ende sichert er sich die Vizemeisterschaft 2026.

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Ein Finale unter besonderen Vorzeichen

Schon vor der Anreise nach Hockenheim war klar: Der Sportbike-Titel 2026 würde innerhalb des Teams entschieden werden. Stepan Zuda kam mit 28 Punkten Vorsprung auf Ruben Bijman zum Saisonfinale. Nach einer langen Saison sollte die Entscheidung damit ausgerechnet zwischen zwei Teamkollegen auf zwei Triumph Daytona 660 fallen.

Bereits am Freitag zeigte sich, wie eng es werden würde. Im ersten Qualifying setzte Ruben Bijman mit 1:31.614 Minuten die Bestzeit. Stepan Zuda folgte mit 0,621 Sekunden Rückstand. Die Ausgangslage war geschaffen: Bijman musste angreifen, während Zuda gleichzeitig schnell sein und seinen Meisterschaftsvorsprung kontrollieren musste.

Bijman siegt am Samstag – Entscheidung vertagt

Im ersten Rennen machte Ruben Bijman genau das, was notwendig war, um seine Titelchance aufrechtzuerhalten. Mit einem konzentrierten und offensiven Rennen holte der Niederländer den Sieg und verkürzte damit seinen Rückstand in der Meisterschaft. Stepan Zuda sammelte seinerseits wichtige Punkte und brachte seinen Vorsprung mit in den Sonntag.

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Bijman gewinnt Rennen 2 – Zuda wird Champion und holt sich den Meistertitel!

Im entscheidenden zweiten Rennen erwischte Zuda zunächst den besseren Start und ging vor seinem von der Poleposition gestarteten Teamkollegen in die erste Kurve. Doch Bijman hatte nur eine Strategie: Angriff. Der Niederländer übernahm die Führung, setzte sich an der Spitze ab und ließ sich auch im weiteren Rennverlauf nicht mehr aufhalten. Nach 13 Runden überquerte er mit 2,506 Sekunden Vorsprung als Sieger die Ziellinie. Damit vollendete Bijman seinen perfekten Abschluss: zwei Rennen, zwei Siege in Hockenheim.

Hinter ihm musste Zuda dagegen zunächst Ruhe bewahren. Zeitweise fiel der Meisterschaftsführende bis auf Rang 6 zurück. Doch der Tscheche fand zunehmend seinen Rhythmus und arbeitete sich wieder nach vorne. Dabei zeigte er, dass er keineswegs nur verwalten wollte: In Runde 8 fuhr Zuda mit 1:31.441 Minuten die schnellste Rennrunde. In den letzten Metern wurde es noch einmal dramatisch. Gaststarter Daniel Mogeda schob sich unmittelbar vor der Ziellinie an Zuda vorbei, gerade einmal 0,004 Sekunden trennten die beiden.

Doch Platz 3 war mehr als genug. Stepan Zuda überquerte die Ziellinie als neuer Euro Moto Sportbike Champion 2026. Ruben Bijman gewann das Rennen und beendete die Saison als Vizemeister. Mika Siebdrath kam im letzten Saisonrennen auf Platz sieben ins Ziel und sicherte sich damit Gesamtrang vier in der Meisterschaft. Damit platziert Freudenberg Paligo Racing alle drei Piloten unter den besten vier Fahrern der Gesamtwertung.

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Zuda: «Diesen Titel haben wir gemeinsam gewonnen!»

Für Stepan Zuda ist der Meistertitel der Höhepunkt einer besonderen Saison und zugleich der Moment, Danke zu sagen. «Es ist schwer, direkt nach so einem Finale die richtigen Worte zu finden. Champion zu sein, macht mich unglaublich stolz. Vor allem möchte ich mich bei Carsten Freudenberg bedanken. Er hat mir die Chance und das Vertrauen gegeben, in dieser neuen Sportbike-Klasse für Freudenberg Paligo Racing anzutreten. Heute hier als Meister zu stehen, bedeutet mir deshalb unglaublich viel.»

Auch sein Motorrad hebt Zuda besonders hervor: «Die Triumph Daytona 660 war über die gesamte Saison ein großartiges Bike. Ich habe sehr schnell Vertrauen zu ihr aufgebaut und wir konnten gemeinsam zeigen, welches Potenzial in diesem Motorrad steckt. Sie hat mir auf ganz unterschiedlichen Strecken das Gefühl gegeben, das ich brauche, um am Limit fahren zu können. Dieser Titel gehört deshalb auch zu dieser großartigen ersten gemeinsamen Sportbike-Saison mit Triumph.»

Seinen größten Dank richtet Zuda jedoch an die Menschen hinter seinem Erfolg: «Ich bin unglaublich stolz auf meine gesamte Crew. Jeder Einzelne hat so viele Stunden, so viel Energie und Leidenschaft in diese Saison gesteckt. Auch in schwierigen Momenten haben sie immer an mich geglaubt und mir ein perfektes Motorrad hingestellt. Dieser Titel gehört uns allen. Und natürlich möchte ich mich bei meinen Fans, meiner Familie und meinen Freunden bedanken. Ihr habt mich unterstützt, an mich geglaubt und seid diesen Weg mit mir gegangen. Gerade wenn es schwierig wurde, war diese Unterstützung unglaublich wichtig. Ich bin einfach nur stolz und dankbar, diesen Moment jetzt mit all diesen Menschen teilen zu dürfen.»

Carsten Freudenberg: «Einfach Wahnsinn»

«Mit zwei eigenen Fahrern bis zum letzten Rennen um die Meisterschaft zu kämpfen, ist der Lohn der harten und professionellen Arbeit im Team», sagte Carsten Freudenberg am Hockenheimring. «Stepan und Ruben haben diesen Kampf sportlich und fair auf der Strecke ausgetragen und genau darauf bin ich besonders stolz. Stepan hat sich diesen Titel mit einer unglaublich starken und konstanten Saison verdient. Gleichzeitig kann man vor Rubens Leistung nur den Hut ziehen. Er hat bis zur letzten Runde alles gegeben, hier in Hockenheim beide Rennen gewonnen und damit gezeigt, welche Qualität wir innerhalb unseres Teams haben. Es ist das Ergebnis konsequenter und professioneller Arbeit über die gesamte Saison. Dass unser jüngster Nachwuchsfahrer Mika es in seiner ersten Sportbike-Saison als bester Rookie und bester Deutscher auf Platz 4 der Gesamtwertung schafft, macht dieses Ergebnis noch besonderer. Ein ganz besonderer Dank geht natürlich an alle unsere Partner Paligo, Triumph Deutschland und alle Unterstützer im Team Freudenberg. Ohne euch wäre all das nicht möglich. Vielen Dank für euer Vertrauen in uns.»

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