Tim Gajser (Yamaha): Start beim Deutschland-Grand-Prix noch unsicher
Bei seinem heftigen Abflug in Lacapelle-Marival zog sich Yamaha-Werksfahrer Tim Gajser eine Knieverletzung zu. Der Slowene hofft aber auf eine Teilnahme am Deutschland-Grand-Prix im Talkessel.
Yamaha-Werksfahrer Tim Gajser war am vergangenen Wochenende in den Crash nach dem Start zum zweiten Lauf der MXGP verwickelt. Er flog über den direkt vor ihm gestürzten Tom Vialle (Honda) und zog sich dabei eine Knieverletzung zu. Humpelnd begab sich der Slowene nach dem Zwischenfall direkt zurück ins Fahrerlager. Gajser kehrte dann aber mit dem Ersatzmotorrad ans Startgatter zurück, wo er von der Rennleitung wieder zurückgepfiffen wurde, denn ein Motorradwechsel ist nach geltendem Reglement in einer Red-Flag-Situation nicht erlaubt.
Endgültige Entscheidung soll kurzfristig fallen
«Ich tue alles, was ich kann, um an diesem Wochenende wieder am Startgatter zu stehen», erklärte Tim Gajser vor dem Deutschland-Grand-Prix. «Nach dem Sturz in Frankreich habe ich die ganze Woche eng mit Spezialisten zusammengearbeitet, um mich so schnell wie möglich zu erholen. Die endgültige Entscheidung werden wir aber erst später in dieser Woche treffen, aber ich bin zuversichtlich.»
«Teutschenthal gefällt mir sehr, es ist eine tolle Strecke. Ich habe dort in der Vergangenheit viele Siege und Podiumsplätze erzielt. Deshalb verbinde ich viele schöne Erinnerungen mit diesem Ort. Ich hoffe, am Start stehen zu können, das Wochenende zu genießen und weitere schöne Erinnerungen zu sammeln.»
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