DTM

Rast verpasst Podium: «Hatten mehr erwartet»

Von - 11.08.2018 17:50

Titelverteidiger René Rast vom Audi Sport Team Rosberg hat bei der DTM-Premiere auf dem Grand-Prix-Kurs in Brands Hatch als Vierter knapp das Podium verpasst.

Rast sicherte sich mit einer starken Qualifying-Leistung den dritten Startplatz für das Samstagsrennen und verbesserte sich am Start gleich auf Platz zwei. Die Strategie, wie bei seinem Sieg in Zandvoort bereits nach der ersten Runde zum Reifenwechsel an die Box zu kommen, zahlte sich für den Deutschen dieses Mal jedoch nicht aus.

«Ich hatte einen guten Start», sagte der Audi-Pilot. «Aber dann kam eine Slow Zone, die meinen Reifenvorteil zunichtegemacht hat. Ohne die Slow Zone hätte es ein besseres Ergebnis werden können. Ich bin trotzdem zufrieden, gute Punkte für die Meisterschaft gesammelt zu haben.»

Wie erwartet spielten die Startpositionen beim ersten DTM-Rennen auf dem 3,916 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs von Brands Hatch eine entscheidende Rolle. Von den Boxenstopp-Phasen abgesehen, gab es kaum Überholvorgänge. Ein Highlight war das Manöver von DTM-Neuling Robin Frijns (Audi Sport Team Abt Sportsline), der BMW-Pilot Timo Glock in der berühmt-berüchtigten Paddock Hill Bend überholte. Auch Mike Rockenfeller und Jamie Green schnappten sich Glock noch in derselben Runde – und zwar gleichzeitig.

Mit nachlassenden Reifen fiel Frijns in der Schlussphase noch hinter Green und Rockenfeller zurück, der als Zehnter einen Punkt für das Audi Sport Team Phoenix holte. Nico Müller wurde nach einem Unfall im Qualifying im Rennen 15. Loïc Duval rutschte nach seinem Pflichtboxenstopp ins Kiesbett der Druids-Haarnadel und musste aufgeben.

«Wir hatten von dem Rennen etwas mehr erwartet, aber nachdem wir im Qualifying unter Wert abgeschnitten haben, waren wir nicht in der Position, zu attackieren», sagte Audi-Motorsportchef Dieter Gass. «Mit René (Rast) haben wir eine aggressive Strategie gewählt, die aber durch die Slow Zone nicht aufging. Unsere anderen Autos waren im Rennen schnell, konnten aber nicht überholen. Für morgen müssen wir vor allem daran arbeiten, uns im Qualifying zu verbessern.»

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