MotoGP

Avintia-Ducati: Begehrlichkeiten des SAG-Teams

Von - 12.06.2019 11:40

Das spanische SAG-Moto2-Team möchte sich mit dem Avintia-MotoGP-Team verbünden, wird in Spanien berichtet. Aber diese Pläne von SAG-Chef Edu Perales dürften scheitern.

Seit vielen Jahren ist das Stop-and-Go-Team (SAG) des Spaniers Eduardo Perales aus dem GP-Paddock und der mittleren Hubraumklasse (früher 250 ccm, jetzt Moto2) nicht mehr wegzudenken. Dort sind schon viele talentierte Fahrer unter Vertrag gewesen. 2019 tritt SAG unter der Bezeichnung ONEXOX TKKR mit Remy Gardner und dem Japaner Tetsuta Nagashima an.

In der Moto2-WM begann SAG mit Suter und wechselte im ersten Jahr der Einheitsmotoren 2010 zu Bimota, ehe das Team bei Kalex eine neue Heimat fand. 2015 und 2016 bestritt der Schweizer Jesko Raffin die Moto2-WM für SAG, im September 2018 wurde der Moto2-Europameister für die Rennen ab Misano zurückgeholt. as beste Ergebnis von Raffin bei SAG: Platz 4 in Australien 2017.

Jetzt kommen aus Spanien Meldungen, Perales würde nach fast zehn Moto2-Jahren mit dem Aufstieg in die Königsklasse liebäugeln. Er habe Avintia-Ducati-Teambesitzer Raúl Romero Avancen gemacht, ist zu hören. «Ich kann dazu keinen Kommentar abgeben», gibt sich Edu Perales kurz angebunden.

Offenbar haben ihm die Teamvereinigung IRTA und die Dorna inzwischen mitgeteilt, dass MotoGP-Plätze nicht einfach unter der Hand verscherbelt werden dürfen – und ein Vertrag zwischen der Dorna und mit Avintia für zweieinhalb weitere MotoGP-Jahre existiert.

Vielleicht kam dieses Übernahmegerücht nur zustande, weil der ehemalige SAG-Teamkoordinator Jordi Rubio jetzt für Avintia arbeitet.

Avintita-Teambesitzer Raúl Romero hat mit der Dorna einen Fünf-Jahres-Vertrag von 2017 bis inklusive 2021 abgeschlossen. Diese «slots» dürfen nicht verkauft werden. Bei Geldmangel gehen sie normalerweise an die Dorna zurück. Wie bei Paul Bird Motorsport, bei AB Motoracing, bei Forward und bei IodaRacing. Eine Ausnahme bildete das Jorge-Martinez-Team vor einem Jahr, das seine beiden Plätze für 2019, 2010 und 2021 unter Einwilligung von Dorna-Chef Carmelo Ezpeleta an Petronas-Yamaha abtrat, weil bei «Aspar» das Geld knapp wurde.

Doch die Dorna verfolgt mit Avintia andere Pläne. Romero (jetzt mit den Bezahlfahrern Rabat und Abraham unterwegs) soll noch zwei Jahre weitermachen. Danach könnte das Aprilia-Werk diese beiden Plätze übernehmen; Fausto Gresini soll sich nach 2021 im Idealfall statt mit Aprilia mit Suzuki verbünden und dort ein Kundenteam führen.

Fakt ist: Avintia (vormals BQR-Blusens) kämpft seit 2017 mit Budgetproblemen. Schon nach der Saison 2014 wurde das Moto2-Team zugesperrt. Vor der Saison 2017 ist Teamteilhaber Antonio Martín von der Immobilienfirma Avintia als Partner von Romero ausgestiegen. Er hat dadurch die Sponsorship schlagartig von 3 Mio Euro auf 600.000 reduziert. Teambesitzer Raúl Romero zog mit der Versicherungsfirma Reale Seguros einen neuen Sponsor an Land, die Avintia Group als Immobilien-Unternehmen) trat deutlich in den Hintergrund. Aber Reale bezahlt bei weitem weniger. Der Teamname lautet heute Reale Avintia Racing.

Das Mugello-Ergebnis:

1. Petrucci. 2. Márquez. 3. Dovizioso. 4. Rins. 5. Nakagami. 6. Viñales. 7. Pirro. 8. Crutchlow. 9. Pol Espargaró. 10. Quartararo. 11. Aleix Espargaró. 12. Mir. 13. Lorenzo. 14. Abraham. 15. Iannone. 16. Oliveira. 17. Zarco.

Der WM-Stand nach 6 von 19 Rennen:

1. Márquez 115. 2. Dovizioso 103. 3. Rins 88. 4. Petrucci 82. 5. Rossi 72. 6. Miller 42. 7. Crutchlow 42. 8. Viñales 40. 9. Nakagami 40. 10. Pol Espargaró 38.

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