Superbike-WM

Leon Haslam (Kawasaki): «Mein Problem ist Johnny Rea»

Von - 08.11.2018 11:08

Nach drei Jahren in der Britischen Superbike Serie kommt Leon Haslam als Champion zurück in die Superbike-WM 2019. Im selben Team mit Kawasaki-Star Jonathan Rea zu fahren, wird für den 35-Jährigen eine Herausforderung.

Der Gewinn der umkämpften Britischen Superbike Serie 2018 (BSB) ist der erste Titel von Leon Haslam. Der Brite ist die Allzweckwaffe von Kawasaki in der BSB, beim 8h Suzuka und in den vergangenen Jahren bei Superbike-Tests und Wildcard-Einsätzen. Nach der Trennung von Tom Sykes bot sich für Haslam im Kawasaki Werksteam die einmalige Gelegenheit zum Comeback in der seriennahen Weltmeisterschaft. Zwischen 2008 und 2012 fuhr der Brite mit Honda, Suzuki und BMW 39 Podestplätze in der Superbike-WM ein.

«In ein Team zu kommen, mit dem Johnny solch großartige Erfolge einfahren konnte, ist super-aufregend», gestand Leon Halsam auf der Motorradmesse EICMA. «Eine solche Chance bekam ich zuvor noch nie in meiner Karriere. Es ist klar, dass ich den ersten Test und die Saison 2019 nicht erwarten kann.»

«Wir werden ein neues Motorrad bekommen und müssen zuerst ein paar Dinge verifizieren. Im wesentlich geht es für mich aber mehr darum, sich ans Team, meiner Crew und dem Bike im WM-Trimm anzufreunden. Jeder weiß, das ganze Paket ist erstklassig, also bin ich es, der sich an alles gewöhnen muss.»

Mit Jonathan Rea hat Haslam die Referenz im selben Team. Sein Landsmann gewann vier WM-Titel in Folge, allein in der Superbike-WM 2018 fuhr Rea 17 Laufsiege ein. «Natürlich peile ich auch Siege an», versicherte Haslam. «Die größte Herausforderung für mich ist Johnny Rea, der die Serie zuletzt dominierte. Aber wir sind im selben Team und haben dasselbe Bike zur Verfügung. Hoffentlich kann ich das nutzen und Laufsiege einfahren. Ihn als Teamkollegen zu haben, ist aber fantastisch. In den Rennen werden wir Rivalen sein, abseits der Rennstrecke sind wir aber Freunde und teilen dieselben Interessen.»

Haslam Comeback kommt aber zu einem Zeitpunkt, wenn fünf Hersteller offizielle Werksteams an den Start schicken. Das Potential der neuen Ducati Panigale V4 und auch der BMW S1000RR lässt sich noch nicht einschätzen – möglicherweise ist es höher als das der Kawasaki. «Das ist doch großartig, wenn Ducati und BMW neue Bikes bringen und Hersteller wie Honda sich mehr einbringen. Für mich ist es fantastisch, Teil einer solch starken Serie zu sein. Der Wettkampf bringt uns alle weiter nach vorne. Das wird aufregend!»


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