Strassensport

Berg-EM: Wolfgang Gammer (BMW) knapp vor Titelgewinn

Von - 02.07.2018 12:05

Zweimal konnte sich Wolfgang Gammer bereits den Titel in der österreichischen Berg-Meisterschaft sichern. Jetzt ist der oberösterreichische BMW-Fahrer auf dem besten Weg auch die Berg-EM für sich zu entscheiden.

Vor vier Jahren musste sich Wolfgang Gammer in der IOEM Superbike nur Roland Resch und Thomas Berghammer beugen. Zwei Jahre später verpasste der Heating-Factory-Pilot den dritten Endrang nur um acht Punkte, weil er im letzten, alles entscheidenden Rennen auf dem Slovakia Ring nicht an den Start gehen konnte.

Nach zwei Laufsiegen in Landshaag und den Rängen 2 und 3 in Julbach holte sich der heute 37-jährige Oberösterreicher mit drei Zählern Vorsprung auf Christian Wiesinger-Mayr 2016 den Gesamtsieg in der österreichischen Berg-Meisterschaft der Klasse Superstock 1000/Superbike schadlos. Dieses Jahr konnte sich der BMW-Pilot den Titel von seinem Freund Andreas Gangl wieder zurückholen.

Nachdem es beim diesjährigen Saisonauftakt zur IOEM Superbike auf dem Slovakia Ring mit einem Ausfall und einem sechsten Platz nicht nach Wunsch geklappt hatte, wendete sich Gammer – wie übrigens auch seine Landsleute Gangl, Rafael Neuner, Daniel Kronschläger und Thomas Mitgutsch – der Berg-EM zu. Die Entscheidung fiel ihm auch deshalb leicht, weil er zuvor in Landshaag die Führung in der Zwischenwertung übernommen hatte.

Im italienischen Spoleto musste er sich nur seinem schärfsten Konkurrenten im Titelkampf, Jean-Luc David, geschlagen geben. Bei seinem Heimrennen in Julbach konnte er sich mit einem zweiten Platz und einem Laufsieg vom französischen Kawasaki-Fahrer absetzen. Zur Halbzeit der zwölf Rennen umfassenden Meisterschaft hatte sich Gammer einen 36-Punkte-Vorsprung herausgefahren.

Vergangenes Wochenende kam Gammer seinem Ziel einen entscheidenden Schritt näher. In dem südöstlich von Rom gelegenen Städtchen Isola del Liri fanden die Läufe 7 und 8 statt. Den ersten Durchgang entschied der Zimmerer vor seinem Heating-Factory-Teamkollegen Gangl für sich, den zweiten Lauf beendete er an der vierten Stelle. Weil David die lange Anreise gescheut hatte, liegt Gammer nun 61 Punkte vor Gangl an der Spitze der Berg-EM.

Neben Gammer und Gangl, der im zweiten Durchgang hinter dem Lokalmatador und Tourist-Trophy-Spezialisten Stefano Bonetti abermals die zweite Stelle erreichte, konnten sich auch Kronschläger als Vierter und Siebenter, Neuner als Siebenter und Sechster sowie Mitgutsch als Neunter bzw. Zehnter beim Rennen von Poggio nach Vallefredda gut in Szene setzen.

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