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Pedro Acostas Crew-Chief Paul Trevathan sprach nach dem eindrucksvollen MotoGP-Triumph seines Schützlings über die Emotionen im Team und die Besonderheiten des Ausnahmekönners aus Spanien.
Am Sonntag verwandelte sich das Fahrerlager in Spielberg nach den offiziellen Terminen im Bereich der KTM-Trucks zu einer Partymeile. Die orange Familie feierte mit MotoGP-Debüt-Sieger Pedro Acosta zwischen den Trucks noch lange und ausgelassen in den Nachmittag hinein. Auch Acostas Crew-Chief Paul Trevathan ließ die ganze Freude über den KTM-Heimsieg auf dem Red Bull Ring heraus.
Trevathan hatte sich einst erfolgreich in der Motocross-WM bei der Kawasaki-Werkstruppe von Jan de Groot in Europa einen Namen gemacht und wechselte später zum Straßenrennsport. Der Neuseeländer fand starke Worte: «Dieser Sieg war das ultimative Erlebnis! Auch zu wissen, wie sehr Pedro es sich verdient hat. Es bedeutet für uns alle die Welt – die Firma war auf einem Trip in die Hölle und retour!»
Trevathan weiter: «Pedro kam in einer ungünstigen Phase zu uns – wir konnten in dieser Phase nicht so entwickeln wie gewünscht. Der Sieg jetzt ist unglaublich! Zu den Stunden nach dem Crash im Sprint am Samstag sagte Paul: «Pedro war schnell, das war klar zu sehen. Er war übermütig. Wir mussten darüber reden, er war wirklich sauer auf sich selbst. Er war eine Stunde lang richtig sauer – das Erste, was er sagte, war, dass es sein Fehler war.»
Auch der Sonntag begann nicht ideal für die Acosta-Crew. Trevathan: «Auch der Crash im Warm-up hat nicht geholfen. Wir konnten das aber regeln, er hat dann alles umgesetzt. Ich bin wirklich beeindruckt!»
Zum speziellen Charakter von Pedro Acosta sagte der väterliche Freund Trevathan: «Er will es jedes Mal unbedingt, wenn er auf das Bike steigt. Es ist fantastisch, dass er das, wovon er geträumt hat, jetzt erreicht hat. Das schöne bei Pedro ist: Was du siehst, das bekommst du auch. Er hat zudem viel gelernt. Manchmal war er etwas verrückt. Wir haben aber ein Weg gefunden, dass er so sein kann, wie er ist – er selbst muss ja happy sein. Sein Fokus war von Tag 1 an voll da. Seine Fähigkeit zu lernen ist unglaublich – man sagt ihm etwas einmal und er kann es umsetzen. Er vertraut allen im Team – jeder verdient es so sehr!»
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