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BMW dicht an Honda dran: Markus Reiterberger zwischen Freude und Frust

Das BMW-Werksteam reihte sich im Qualifying zu den 8 Stunden von Suzuka auf Platz 2 ein. Markus Reiterberger ärgert sich über einen kleinen Fehler, blickt dem Top-10-Trial aber gelassen entgegen.

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Das BMW-Werksteam zählte im Qualifying zum dritten Event der Langstrecken-WM 2026, den legendären 8 Stunden von Suzuka, zu den stärksten Mannschaften. Hinter Honda HRC sicherten sich die Münchner in der kombinierten Wertung den zweiten Platz und bestätigten damit ihre starke Form der vergangenen Tage. Markus Reiterberger ist dennoch überzeugt, dass sogar noch mehr möglich gewesen wäre.

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«Das war cool heute!», sagte der Bayer gegenüber SPEEDWEEK.com. Besonders beeindruckt zeigte er sich von seinem Teamkollegen Michael van der Mark, der in der roten Gruppe mit einer Zeit von 2:04,485 Minuten nur knapp an der Tagesbestzeit von Honda-Star Jonathan Rea vorbeischrammte.

«Van der Mark war richtig stark im Qualifying. Bei mir war es okay. Ich habe mich nicht ganz so wohl gefühlt auf dem Motorrad. Speziell mit der Gabel war das Gefühl nicht perfekt», erklärte Reiterberger.

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Reiterberger bekam keine perfekte Runde zusammen

Trotzdem war auch der Deutsche auf Kurs zu einer Spitzenzeit. Nach eigener Einschätzung kostete ihn erst ein kleiner Fehler im letzten Streckenabschnitt die Chance auf eine 2:04er-Runde. «Mir gelang dennoch eine richtig gute Runde. Es wäre eine 2:04er-Runde geworden, doch ich wurde im letzten Sektor etwas zu weit nach außen getrieben. Deshalb wurde es nur eine 2:05,1er-Zeit – und die Runde danach noch einmal.»

Da BMW in der kombinierten Wertung lediglich 0,075 Sekunden zurücklag, ärgerte sich Reiterberger über seinen kleinen Patzer im abschließenden Sektor. Die Spitzenposition war am Freitag möglich. «Das ärgert mich, denn ohne den kleinen Fehler wären wir auf Position 1 gelandet», weiß der ehemalige Superbike-WM-Pilot.

Showdown am Samstag: Fällt das Top-10-Trial ins Wasser?

Allzu große Bedeutung misst der BMW-Werkspilot der provisorischen Startreihenfolge allerdings nicht bei. Die endgültige Entscheidung fällt erst am Samstag im Top-10-Trial – sofern das Wetter mitspielt.

«Genau genommen ist es ohnehin egal, weil die Startreihenfolge erst morgen im Top-10-Trial ausgefahren wird», sagte Reiterberger. Allerdings könnten die Wetterprognosen den traditionellen Einzelkampf gegen die Uhr noch über den Haufen werfen. Für Samstag ist Regen angekündigt. «Wenn es regnet, dann kann man keine gleichbleibenden Bedingungen gewährleisten. In dem Fall gibt es eine 30-minütige Session, in der die Startreihenfolge ausgefahren wird.»

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Unabhängig vom Format geht das BMW-Werksteam mit viel Selbstvertrauen in den Samstag. Nach der Bestzeit im offiziellen Test und Rang 2 in der kombinierten Qualifikation haben die Münchner eindrucksvoll unterstrichen, dass sie bei den 8 Stunden von Suzuka nicht nur um das Podium, sondern auch um den Gesamtsieg kämpfen können.

Kombinierte Wertung der beiden Qualifying-Durchgänge:

  1. Honda HRC (Rea, Takahashi, Chantra) – 2:04,738

  2. BMW (Reiterberger, Odendaal, van der Mark) +0,075

  3. Marc VDS Yamaha (De Puniet, Marino, Delbianco) +0,222

  4. YART (Hanika, Fritz, Mercado) +0,431

  5. Yamaha (Nakasuga, Miller, Locatelli) +0,458

  6. F.C.C. TSR Honda (Techer, Perolari, McPhee) +0,583

  7. Atemo Pro Honda (Nozane, Hada, Arakawa) +0,585

  8. SERT (Black, Linfoot, Atsumi) +0,621

  9. AutoRace Ube BMW (Uramoto, Guintoli, Ponsson) +0,723

  10. SDG Team HARC-Pro Honda (Kunii, Nagoe, Abe) +1,113

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