Marcos Ramirez: Bei QJ Motor gescheitert, Supersport-Neustart mit Ducati
Nach seinem Moto2-Aus wurde die Supersport-WM zur neuen sportlichen Heimat von Marcos Ramirez. Nachdem es mit QJ Motor überhaupt nicht lief, wechselt der Spanier für 2027 auf eine Ducati.
Eigentlich hatte Marcos Ramirez eine andere Karriereplanung, als mit QJ Motor die Supersport-WM 2026 zu bestreiten. Aber weil der Spanier vom Moto2-Team American Racing überraschend abserviert wurde, war ein Engagement beim chinesischen Hersteller in der seriennahen Weltmeisterschaft der einzige verbliebene Rettungsanker.
Aber obwohl sich die Moto2 als gute Schule für die Supersport-WM herausstellte – seit Sandro Cortese 2018 hatte mit Adrian Huertas 2024 nur ein Weltmeister seine Wurzeln nicht im GP‑Paddock –, fand sich Ramirez bei QJ nicht zurecht und stand im Schatten seines Teamkollegen Raffaele De Rosa, der seinen Zenit mit 39 Jahren überschritten hat. Nach zwei 17. Plätzen als bestes Ergebnis und mit fünf Stürzen aus 14 Rennen trennte sich QJ Motor vom 28‑Jährigen. Ramirez sprang daraufhin als Ersatz bei verschiedenen Moto2-Teams ein, blieb in fünf Rennen aber ebenfalls punktelos. De Rosa fuhr immerhin fünf WM-Punkte ein.
Etwas überraschend gab nun Orelac Racing die Verpflichtung des Spaniers für die Supersport-WM 2027 bekannt. Das beste Ducati-Team der vergangenen zwei Jahre benötigte einen Nachfolger für Jaume Masià, der sich für die nächste Saison mit Kawasaki geeinigt hatte. «Ich freue mich sehr darauf, 2027 gemeinsam mit Orelac zu meistern», jubelte Ramirez. «Wir werden ein sehr wettbewerbsfähiges Duo sein. Ich freue mich darauf, zu starten.»
Ducati setzt 2027 die deutlich leichtere aktuelle V2 mit 890 ccm ein. Das Motorrad wird seit Monaten von Feel Racing und Philipp Öttl auf den Renneinsatz vorbereitet.
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