Aegerter: «Keiner kann sich vorstellen, was ich alles unternommen habe»
Zum Ende der Supersport-WM 2026 kam Dominique Aegerter mit der Kawasaki in Schwung und brauste in Jerez sogar aufs Podest. Dass er teilweise nicht mal in die Punkte kam, machte ihm schwer zu schaffen.
Bei acht von 24 Rennen der Saison 2026 blieb Dominique Aegeter punktelos: teilweise wegen technischer Probleme, wie beim Auftakt in Australien. Aber auch, weil er mit der Kawasaki anfänglich zu langsam war. Teamkollege Jeremy Alcoba lag fast immer vor ihm, doch auch der Spanier kam erst im letzten Saisonviertel richtig in Schwung und
«Diese Saison haben wir uns öfter schwergetan, es nur in die Punkte zu schaffen», ließ Domi Aegerter sein schwieriges Jahr im Gespräch mit SPEEDWEEK.com Revue passieren. «Anfang Saison waren wir mit dem Gesamtpaket weit weg, darunter hat meine Mentalität gelitten. Wenn du an dir zweifelst, ob du genug fit bist, genug isst oder zu schwer bist, zu wenig oder zu viel trainierst, ans Aufhören denkst und dich fragst, ob das Team und das Bike gut sind, dann wird alles sehr schwierig. Niemand kann sich vorstellen, was ich alles gemacht und gedacht habe – was ich nicht gut mache, wenn ich um Platz 17 kämpfe.»
Mit dem
Domi Aegerter: Zu Saisonbeginn war die Kawasaki anders
Hätte es dem Routinier geholfen, wenn Estoril und Jerez zu Saisonbeginn und nicht am Ende gekommen wären? Wäre das Jahr dann anders verlaufen? «Ich glaube nicht, dass ich diese Leistungen zum Anfang hätte zeigen können», hielt Aegerter fest. «Das Bike jetzt und das Bike damals ist anders. Das Team hat mitgeholfen, Dinge wie die Gasannahme, die Motorbremse oder das Fahrwerk zu verbessern. Anfang Saison waren wir mit dem Gesamtpaket weit weg. Wir haben uns stetig verbessert, es gab aber immer wieder Zwischenfälle, die nicht passieren dürfen.»
Bereits seit Mitte Juli ist klar, dass es für den Rohrbacher nicht mit Kawasaki weitergeht, die Grünen setzen 2027 auf Sportbike-Vizeweltmeister David Salvador und
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