Ein dickerer Handschuh, auf die Zähne beissen – das ist das Rezept von Tom Lüthi für den Barcelona-GP. Der arg lädierte rechte Ringfinger (Fingernagel weg!) ist noch empfindlich.g
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Der Schweizer Tom Lüthi befindet sich gerade auf dem Flug von Zürich nach Barcelona, wo er nicht mit starken Nachwirkungen der Mugello-Verletzungen rechnet.
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Lüthi hatte sich bei der Kollision in Runde 5 (Platz 14) mit Takaaki Nakagami rechts einen offenen Bruch des Ringfingers zugezogen, der Fingernagel ging verloren. Er war nach einer Feinberührung mit Maverick Viñales ins Trudeln gekommen. "Der Finger ist in Mugello gleich in der Clinica Mobile genäht worden, die Nähte sind noch drinnen", schildert der Suter-MMX2-Pilot aus dem Interwetten-Team vor dem Abflug am Airport Zürich. "Das Nagelbett ist gebrochen. Der Finger war vorne wie gespalten... Der Knochen hat rausgeschaut; das Gelenk war nicht beschädigt. Der Zustand des Fingers ist inzwischen viel, viel besser als unmittelbar nach dem Mugello-GP. Der Finger ist jetzt weniger dick verpackt. Klar, durch den fehlenden Fingernagel ist die Fingerspitze empfindlich. Aber Alpinestars macht mir einen Handschuh, der bei diesem Finger ein bisschen grösser ist. Ich denke, damit wird es beim Fahren gut gehen. Die Schmerzen sind weniger geworden."
Der fehelnde Fingernagel wird in den nächsten zwei, drei Monaten Stück für Stück nachwachsen, Tom macht sich auf einen langwierigen Heilungsprozess gefasst. "Das wird jetzt eine Weile dauern", ist sich der 125-ccm-Weltmeister von 2005 bewusst. "Ich werde den Finger sicher noch eine Zeit lang eingepackt halten müssen. Es tut weh, wenn ich irgendwo versehentlich anstosse, klar. Aber beim Fahren bremse ich rechts nur mit dem Zeigefinger und mit dem Mittelfinger. Den Ringfinger brauche ich dazu nicht. Er ist da nicht involviert. Ich werde ihn so tapen lassen, damit er nicht gross im Weg ist."
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