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Clement Desalle (Suzuki): Ist der WM-Zug abgefahren?

Die Mitbewerber von Antonio Cairoli kegeln sich gegenseitig aus dem Rennen. Cairoli zieht in der WM derweil Allen davon. Desalle mühte sich redlich, den Italiener zu knacken. Ist der Traum vom Titel nun ausgeträumt?

Thoralf Abgarjan

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Der Nuller von Clement Desalle (25) ist ein herber Rückschlag für den Belgier
Der Nuller von Clement Desalle (25) ist ein herber Rückschlag für den Belgier
Foto: Suzuki
Der Nuller von Clement Desalle (25) ist ein herber Rückschlag für den Belgier
© Suzuki

Die gute Nachricht zuerst: Clement Desalle hat sich bei dem Startcrash von Uddevalla (Schweden) keine ernsthaften Blessuren zugezogen.

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Er erklärte nach dem Rennen in Schweden: "Ich habe wirklich heftige Schmerzen! Die Scans zeigten aber keinerlei Brüche oder anderweitige Verletzungen. Aber ich kann mich nur schwer bewegen, die Haut brennt. Der Unfall war eigenartig: Jemand hat mein Vorderrad erwischt und schon war ich am Boden. Nun müssen wir die kommenden Tage abwarten, wie ich mich dann fühle."

Durch seinen Nuller in Lauf 2 beträgt sein Rückstand auf Tabellenführer Antonio Cairoli (Red Bull KTM) nun 57 Punkte! Als wäre das für den wortkargen Suzuki-Werkspiloten nicht schon schlimm genug: Er fällt in der Gesamtwertung sogar auf Rang 3 hinter Punktesammler Jeremy van Horebeek zurück!

Bei noch fünf ausstehenden Rennen muss der Belgier auf einen Ausfall von Cairoli hoffen, wenn er ihn in der Tabelle noch einholen will.

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Ausfälle sieht man aber beim Italiener selten. Das ist der kleine, aber entscheidende Unterschied, was den Multi-Champion so aussergewöhnlich macht: Massive Probleme, wie beispielsweise seine Erkrankung in Teutschenthal oder sein eierndes Vorderrad in Valkenswaard konnten den Italiener zwar behindern, nie aber wirklich ausschalten! Das Ergebnis: Kein einziger Nuller bisher!

Das schafften in dieser Saison nur zwei (!) weitere Piloten: van Horebeek auf Rang 2 und Kevin Strijbos (Suzuki) auf Gesamtrang 4!

Van Horebeek ist nun unvermittelt zum Verfolger von Cairoli avanciert. Aber nur auf dem Papier! Von ihm war im Gegensatz zu Desalle kein einziger, ernstzunehmender Versuch zu sehen, Cairoli zu bezwingen. In Trentino, wo Cairoli massiv mit der Strecke haderte, in Holland, wo der italienische KTM-Star mit kaputtem Vorderrad um den Kurs rollte, musste Ciroli dem belgischen Yamaha-Star das Feld kampflos überlassen. Zu beobachten war das auch in Lauf 2 von Spanien, wo Cairoli erneut wegen eines defekten Rades weit zurückfiel. Aber Cairoli fiel eben nie ganz aus, biss sich immer wieder bis ins Ziel durch und nahm in miserabelster Lage so viele Punkte wie möglich mit!

Cairoli bestätigt somit die bekannte Theorie, dass man eine Meisterschaft an den schlechten Tagen gewinnt. Davon hatte der Italiener dieses Jahr einige!

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Clement Desalle hat von Anfang an versucht, das höllische Tempo des Antonio Cairoli mitzugehen und ihn auf der Strecke aus eigener Kraft zu bezwingen. In Italien, Spanien, Frankreich und Deutschland stand er deshalb ganz oben auf dem Treppchen!

Alle anderen Cairoli-Bezwinger dieser Saison eliminierten sich selbst oder gegenseitig: Max Nagl durch seinem Kahnbeinbruch im Training, Gaultier Paulin nach seinem Crash in Valkenswaard und nun: Clement Desalle.

Aber dennoch: Im Motocross-Sport kann jederzeit viel passieren. Auch dieses Mal wird sich der vom Schicksal geschlagene Desalle nicht entmutigen lassen und weiterhin beherzt angreifen! Rang 2 mit 12 Punkten Rückstand ist für den Belgier allemal in Reichweite! Er hat ihn verdient!

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