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Marquez nach 2 Crashs: Nicht die beste Art zu feiern!

Marc Marquez erlebte im MotoGP-Zeittraining in Indonesien ein Desaster. Er stürzte zweimal und landete nur auf Platz 11. Der Weltmeister möchte das Mandalika-Wochenende nur noch hinter sich bringen.

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So schnell wird MotoGP-Weltmeister Marc Marquez den Trainingsfreitag in Mandalika nicht mehr vergessen. Zunächst war er im FP1 als Fünfter bester Ducati-Pilot, dennoch schien alles seinen gewohnten Lauf zu nehmen. Doch dann folgte das 60-minütige Zeittraining, in dem für den Spanier alles schieflief.

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Zu Beginn der Session lag MM93 in Kurve 10 auf der Nase – er stürzte über das Vorderrad, konnte danach seine Ducati wieder aufrichten und weiterfahren. Dann nahm er das Training wieder auf, bekam jedoch keine schnelle Rundenzeit hin. Kurz nach der Hälfte des Zeittrainings stürzte Marc Marquez in Kurve 5 als sein Hinterrad wegrutschte – es war sein zweiter Crash. Erstmals seit dem Q2 in Indonesien 2024 hatte Marc Marquez zwei Stürze in der gleichen Session.

In den letzten Minuten versuchte der Ducati-Werksfahrer eine schnelle Runde hinzubekommen, um doch noch den direkten Einzug ins Q2 zu schaffen. Alle Bemühungen brachten nichts, erschwert wurde die finale Zeitenjagd zudem durch viele Stürze und Gelbphasen. Marc Marquez beendete das Zeittraining auf Rang 11 und muss am Samstag im Q1 ran – es war das erste Mal in der Saison 2025, dass der 32-Jährige nicht den direkten Einzug ins Q2 schaffte.

"Die Strategie war es, nicht zweimal zu stürzen", seufzte Marc Marquez in der anschließenden Medienrunde. "Nach dem zweiten Crash war es nur noch mein Ziel, die Session zu beenden. Morgen ist ein anderer Tag! Das Problem zum Schluss war, dass wir drei Gelbphasen nacheinander hatten. In meiner vierten Runde begann dann mein Reifen abzubauen. Die Priorität lag jedoch darauf, nicht noch einmal zu stürzen, denn ich hatte heute kein gutes Gefühl. Morgen werden wir es erneut versuchen."

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"Am Vormittag habe ich mich noch sehr gut gefühlt. Als ich am Nachmittag auf die Strecke fuhr, hatte ich sehr mit dem Hinterreifen zu kämpfen", berichtete der neunfache Weltmeister. "Bei der Zeitenjagd habe ich wieder mein Vertrauen gefunden, aber es war nicht genug, um ans Limit zu gehen. Der zweite Crash war heftig – als Weltmeister ist es nicht die beste Art zu feiern!"

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Mit dem Hinterreifen hatten am ersten Tag in Mandalika viele Fahrer ihre Schwierigkeiten. Weshalb hat bei den Stürzen von Marquez die Elektronik – etwa die Traktionskontrolle oder die neue Stabilitätskontrolle – nicht eingegriffen? "Wenn der Grip mit dem Reifen zu gering ist, dann können die Systeme nicht mehr helfen. Es funktioniert, wenn der Reifen durchdreht. Ich ging in die Kurve und hatte auf der Flanke keinen Grip mehr. Wenn man dann anfängt zu rutschen… ", erklärte er. In dieser Situation müsste eigentlich die Stabilitätskontrolle eingreifen. "Ja, aber in diesem Moment hat es nicht funktioniert, weil der Grip zu gering war. Am Morgen hat es mit den Reifen gut funktioniert. Aus irgendeinem Grund hatte ich am Nachmittag mehr Probleme als sonst und es hat länger als üblich gedauert, um den Reifen auf Temperatur zu bringen. Ich beschwere mich sonst nie über die Reifen, aber es kann manchmal sein, dass sich die Grip-Verhältnisse ein wenig verändern. Wir werden am Samstag versuchen, unser Gefühl mit dem Motorrad zu verbessern. Ich habe nicht nur bei der Beschleunigung Zeit verloren, sondern auch in den Bremsphasen."

Mit dem Mandalika International Circuit hat Marquez noch eine Rechnung offen – er sah dort noch in keinem Grand Prix das Ziel. "Ich bin zwar optimistisch gestartet, aber es ist einfach nicht meine Strecke", grübelte er. "Ich möchte dieses Wochenende einfach hinter mich bringen und abwarten, bis Australien kommt. Von Platz 11 kannst du nicht direkt an die Spitze nach vorn preschen. Vor allem nicht gegen Bezzecchi, der um den Kurs zu fliegen scheint. Wir sind happy, wenn wir in den Top-5 landen."

Marc Marquez betonte nach dem MotoGP-Wochenende in Motegi, an dem er sich vorzeitig den WM-Titel sicherte, dass er es bei den restlichen fünf Saisonevents einfach nur genießen möchte – Genuss sieht anders aus.

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Ergebnisse MotoGP Mandalika, Zeittraining (3. Oktober):

1. Marco Bezzecchi (I), Aprilia, 1:29,240 min

2. Fermin Aldeguer (E), Ducati, +0,408 sec

3. Pedro Acosta (E), KTM, +0,424

4. Luca Marini (I), Honda, +0,490

5. Raúl Fernández (E), Aprilia, +0,493

6. Joan Mir (E), Honda, +0,528

7. Fabio Quartararo (F), Yamaha, +0,597

8. Alex Rins (E), Yamaha, +0,628

9. Miguel Oliveira (P), Yamaha, +0,690

10. Alex Márquez (E), Ducati, +0,745

11. Marc Márquez (E), Ducati, +0,813

12. Franco Morbidelli (I), Ducati, +0,868

13. Brad Binder (ZA), KTM, +0,916

14. Johann Zarco (F), Honda, +0,990

15. Enea Bastianini (I), KTM, +1,145

16. Jack Miller (AUS), Yamaha, +1,165

17. Francesco Bagnaia (I), Ducati, +1,256

18. Fabio Di Giannantonio (I), Ducati, +1,256

19. Maverick Vinales (E), KTM, +1,289

20. Somkiat Chantra (T), Honda, +2,194

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