Fabio Quartararo (9.): «Habe gesehen, dass Diggia zu kämpfen hatte»
Yamaha-Ass Fabio Quartararo fuhr am Sonntag in Mandalika ein solides MotoGP-Rennen. Er hätte sich beinahe noch Fabio Di Giannantonio (Ducati) geschnappt – doch dann gingen ihm die Runden aus.
Fabio Quartararo betonte mehrfach, dass er die restliche MotoGP-Saison 2026 genießen wolle – bevor er sich Ende des Jahres von Yamaha verabschieden wird. Beim Rennwochenende in Indonesien holte der Franzose aus seinem Paket wieder das Maximum heraus. Von Startplatz 12 raste er beide Male in die Punkteränge. Er beendete sowohl den Sprint als auch den Grand Prix auf Platz 9.
Im Hauptrennen am Sonntag überquerte Quartararo die Ziellinie 20 Sekunden hinter Sieger Marco Bezzecchi (Aprilia), aber nur eineinhalb Zehntelsekunden hinter Fabio Di Giannantonio (VR46 Ducati) – den Italiener hätte er sich fast noch geschnappt.
«Es war körperlich anstrengend. Ich habe bis zum Schluss alles gegeben, weil ich gesehen habe, dass Diggia zu kämpfen hatte», erzählte Quartararo. «Mir hat am Ende eine Runde gefehlt, zudem habe ich in den letzten fünf Runden meine Reifen völlig verschlissen. Dennoch bin ich zufrieden mit dem Rennen. In den ersten fünf Runden hatte ich große Schwierigkeiten, aber ich konnte meine Position halten. Ich finde, es war ein ziemlich gutes Ergebnis.»
Alex Rins hatte mehr Probleme als Teamkollege Quartararo
Teamkollege Alex Rins, der den Grand Prix auf Rang 15 beendete, klagte, dass er bei seiner M1 ein Problem mit der Motorbremse hatte. «Für mich war es eigentlich kein Problem. Wir wissen, dass sich der Streckenzustand nach der Moto2 und der Moto3 stark verändert. Ich hatte in den Kurven 1 und 10 Probleme beim Anbremsen, aber mein Gefühl für das Vorderrad war nicht so schlecht, sodass ich das ausgleichen konnte», meinte Quartararo. «Aber ja, natürlich gibt es immer ein paar Kleinigkeiten. Wir sind dieses Wochenende nicht viel mit dem Medium-Reifen gefahren, daher denke ich, dass so etwas passieren kann.
In der WM-Tabelle hat Fabio Quartararo nun 74 Punkte auf seinem Konto. Er liegt derzeit als bester Yamaha-Pilot auf Rang 14.
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