Aprilia-Ass Raul Fernandez (3.): «Wollte nicht zur Beute von Marc werden!»
Trackhouse-Aprilia-Fahrer Raul Fernandez sicherte sich am MotoGP-Sonntag unter Flutlicht in Doha Platz 3. Er sprach danach über seine Probleme mit dem Spritverbrauch und seine körperliche Verfassung.
Raul Fernandez erkämpfte sich mit einem saubereren MotoGP-Hauptrennen auf dem Lusail International Circuit am Sonntag Platz 3. Der 26-jährige Spanier fuhr von Startplatz 4 aus mit der Trackhouse Aprilia lange Zeit hinter Sieger und Markenkollege Marco Bezzecchi, musste sich im Finish aber noch dem taktisch großartig fahrenden WM-Leader Marc Marquez (Ducati Lenovo) geschlagen geben.
3,6 Sekunden fehlten Fernandez auf dem Zielstrich auf Bezzeccchi. «Ich habe versucht Druck zu machen und wollte hinter Marco bleiben. Aber hier ist der Spritverbrauch noch kritischer als der Reifenverschleiß», gab er zu Bedenken. «Ich habe es versucht, habe aber die Lage nicht wirklich gut gemanagt. In der sechsten oder siebten Runde war ich mit dem 3er-Mapping unterwegs, was den Sprit betrifft – das Bike hatte daher nicht die volle Power.»
Raul Fernandez: «Dank der Physiotherapeuten konnte ich hier überhaupt erst dabei sein»
Fernandez weiter: «Ich wollte dann hinter Marco halbwegs dranbleiben und für Marc nicht zur Beute zu werden, aber das ist mir nicht gelungen. Aber ich bin super happy, ein weiteres Podium.» Nachdem Fernandez wegen eines gebrochenen Fingers zwei Rennen verpasste, meinte der Spanier zu seiner physischen Konstellation: «Ich bin sehr glücklich. Zuletzt hatte ich viele Probleme mit meinem Finger. Ich fühle mich noch nicht zu 100 Prozent wohl, aber Dank der Physiotherapeuten konnte ich hier überhaupt erst dabei sein.»
Sowohl Fernandez als auch Sieger Bezzecchi staunten nach dem Rennen im «Cool-Down-Room» über die Performance der Ducati von Marquez auf der Zielgeraden. Marquez meinte in Richtung der Aprilia-Recken: «Ducati arbeitet gut – aber Aprilia auch!» Übrigens: In Losail waren über das gesamte Wochenende 55.000 Zuschauer an der Rennstrecke – dies entspricht einem Besucherrekord.
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