Superbike WM • Neu
Volle Krankenstation im BMW-Werksteam: So geht es im besten Fall weiter
Nach seinem Sturz bei den Vorsaisontests in Australien ist Honda-Werksfahrer Jake Dixon bis Mai verletzungsbedingt ausgefallen. Fit ist er nicht, will aber im MotorLand Aragon Superbike-WM fahren.
Jake Dixon hat eine lange Leidenszeit hinter sich. Am 17. Februar ist der Superbike-Rookie beim Phillip-Island-Test gestürzt und
«Die Tage zuvor fuhr ich mit einem Minibike, deshalb dachte ich, dass sich alles brutal schnell anfühlen würde», erzählte der Engländer am Donnerstag beim Treffen in der Honda-Hospitality. «Groß Schmerzen hatte ich in der Hand nicht, aber es fehlt an Kraft. Und es ist schwierig, dass ich die Entzündung im Griff behalte, deshalb hatte ich meinen Physiotherapeuten dabei und sogar eine Eismaschine, damit wir Kompressen anlegen konnten. Mehr als fünf oder sechs Runden am Stück fahren ging nicht. Deshalb erwarte ich nichts. Ich hatte insgesamt drei Testtage im Trockenen und keine Ahnung, was das Motorrad unter mir machen wird.»
Positiv überrascht war Dixon im Test von der Elektronik, die in seinen Fehlmonaten spürbar weiterentwickelt wurde. «Die Fahrbarkeit ist jetzt etwas besser, die Elektronik arbeitet insgesamt besser», erklärte der siebenfache Moto2-GP-Sieger. «Ich war überrascht, wie gut sich das Bike fahren ließ, wenn man bedenkt, dass ich nicht fit bin. Es kann aber auch jeder sehen, dass viele Dinge verbessert werden müssen – sie wissen das. Niemand weiß das besser als Honda.»
Stell dir vor, du bist Honda, steckst das ganze Geld in dieses Projekt und siehst keine Verbesserungen – darüber bist du nicht glücklich.jake dixon
Erbärmliche 14 Punkte haben Honda-Fahrer in den ersten 15 Rennen dieses Jahres gesammelt – im Schnitt also nicht mal einen. Sieben holte Ersatzfahrer Tetsuta Nagashima in Australien, vier Edeltester Johnny Rea in Portimao. Zwei steuerte Somkiat Chantra bei seinen neun Rennstarts bei, einen Ersatzfahrer Ryan Vickers.
Dixon kennt die Zahlen und versucht damit umzugehen. «Ducati hat mit dem, was sie gebracht haben, großartige Arbeit geleistet», meinte er gegenüber SPEEDWEEK.com anerkennend. «Die Rennzeiten sind von allen viel schneller, in meinen Augen spiegeln die Ergebnisse nicht genau wider, was Honda geleistet hat. Aber sie müssen mehr tun, das ist klar. Sie wissen das und sind nicht glücklich darüber. Stell dir vor, du bist Honda, steckst das ganze Geld in dieses Projekt und siehst keine Verbesserungen oder Änderungen – darüber bist du nicht glücklich. Niemanden nervt das mehr als sie.
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