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Superpole-Desaster für Philipp Öttl (Ducati): Sturz, Startplatz in Reihe 11
Die Saison von Yamaha-Pilot Xavi Vierge verläuft enttäuschend. Beim Superbike-Meeting in Magny-Cours meldete sich der Spanier am Freitag aber als zweite Kraft hinter den dominierenden Ducatis zurück.
Nur WM-14. und damit schlechter als im vergangenen Jahr mit Honda – Xavi Vierge kann mit dem Zwischenstand der Superbike-WM 2026 nicht zufrieden sein. Dabei hatte die Saison so gut begonnen, als der 29-Jährige nach dem Wechsel zu Yamaha sofort am Ast von Aushängeschild Andrea Locatelli sägte. Klar ist, dass seine WM-Situation ohne sechs Ausfälle (Stürze und Defekte) besser aussehen würde.
Doch aus der langen Sommerpause meldete sich Vierge auf dem Circuit de Nevers Magny-Cours stark zurück. Als Vierter am Vormittag und Sechster am Nachmittag war der Katalane in den freuen Trainings jeweils bester Nicht-Ducati-Pilot und somit auch schneller als die Bimota-Asse, die ansonsten die Nase vorn haben. Warum läuft es in Magny-Cours für Yamaha so viel besser?
«Das kann ich auch nicht sagen. Ich gebe einfach mein Maximum und im Grunde verwenden wir die Basis-Abstimmung, die auch auf allen anderen Pisten funktioniert», zuckte Vierge auf Nachfrage von SPEEDWEEK.com mit den Schultern. «Wir haben nichts Spezielles und versuchen einfach, das Beste aus unserem Paket herauszuholen. Das bedeutet, die Stärken herauszuarbeiten und die Schwächen bestmöglich zu kompensieren. Wir haben schon auf anderen Rennstrecken einen guten Speed gezeigt, bekamen über die Distanz aber Probleme. Deshalb konzentrieren wir uns darauf, gut mit den Reifen zu haushalten.»
Seine beste Rundenzeit fuhr der Spanier mit einem weichen Rennreifen SCX, der von Pirelli auch für die Hauptrennen vorgesehen ist.
«Ich denke nicht, dass am Freitag irgendjemand einen Qualifyer-Reifen verwendet hat. In den freien Trainings bereiten wir uns auf die Rennen vor», erzählte der Yamaha-Pilot weiter. «Wir wissen natürlich, dass uns manche Rennstrecken mehr entgegenkommen als andere – Magny-Cours ist eine davon. Im FP1 mussten wir zuerst wieder in Schwung kommen, denn fast acht Wochen Pause sind eine lange Zeit. Als das Gefühl besser und besser wurde, haben wir uns an die Arbeit gemacht. Im Renntrimm fehlt uns noch etwas, aber mit frischen Reifen haben wir eine ziemlich gute Pace.»
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