Heim-GP auf dem Red Bull Ring brachte auch ServusTV starke Quoten
Beim Heim-Event der MotoGP-WM auf dem Red Bull Ring im steirischen Spielberg zog der österreichische Privatsender ServusTV mit einem Übertragungsmarathon viele Fans vor die Bildschirme.
Für das Werksteam von Red Bull-KTM war das Heimrennen in Spielberg mit dem Debüt-Sieg von Speerspitze Pedro Acosta der erhoffte Befreiungsschlag. Neben dem grenzenlosen Jubel und der Erleichterung bei den Fans war auch der Zuspruch an den TV-Geräten in Österreich hervorragend – während die Zuschauerzahlen vor Ort auf dem Red-Bull-Ring trotz des neuen Termins hinter den Erwartungen geblieben sind. In Summe verfolgten knapp über 100.000 Menschen das Spektakel vor Ort.
Der österreichische TV-Privatsender ServusTV aus dem Red Bull Media House durfte sich anlässlich der MotoGP im eigenen Land einmal mehr über sehr gute Quoten freuen. Der Salzburger Privatkanal lieferte am Sonntag eine umfangreiche Übertragungsstrecke über insgesamt fünfeinhalb Stunden, mit dem Höhepunkt des MotoGP-Rennens ab 14 Uhr. Die Live-Fläche startete bei ServusTV jedoch bereits mit dem Warm-up der MotoGP am Vormittag und lief dann bis kurz vor 15.30 Uhr.
Zeitweise 40 Prozent Marktanteil
Demnach kam das MotoGP-Rennen im analogen TV auf 231.000 Zuschauer, dies entspricht einem starken Gesamt-Marktanteil von 30 Prozent. In der großen Zielgruppe der Personen zwischen zwölf und 49 Jahren wurden für das MotoGP-Rennen 27 Prozent gemessen. Bei den den noch jüngeren Anhängern bis 29 Jahren schnellte der Wert sogar auf 40 Prozent. Bei der Analyse des Rennens blieben noch 161.000 Zuschauer dabei, selbst dies ergab in der Alpenrepublik noch einen Gesamt-Marktanteil von satten 19 Prozent.
Auch am Samstag wurde ab dem freien Training der MotoGP-WM um 10 Uhr live berichtet – auch hier endete die Berichterstattung nach dem Sprintrennen nach 15.30 Uhr. Das turbulente Sprintrennen am Samstag ab 15 Uhr mit dem Sieger Jorge Martin erzielte einen Zuschauerwert von 122.000 Zuschauern. ServusTV besitzt auch die Rechte an der Formel 1 für Österreich – hier teilt sich der Sender jedoch den Zugang seit einigen Jahren mit dem staatlichen ORF. Jetzt ist es mit den Europa-Stationen vorerst vorbei. Die Asien-Runden und insbesondere der Australien-GP werden sowohl für die Berichterstatter als auch die Fans mit Blick auf die Zeitverschiebung anspruchsvoller.
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