Alex Lowes (5.) nach Bimota-Heimrennen: «Waren so gut wie die anderen»
Mit 25 Punkten aus drei Rennen war Alex Lowes beim Superbike-Meeting in Cremona bester Nicht-Ducati-Pilot. Das Aushängeschild von Bimota beklagt, dass er fahrerisch nicht mehr herausholen konnte.
Cremona war das Heimrennen von Bimota. Vom Werk in Rimini sind es etwa 250 km bis zur Rennstrecke. Natürlich waren zahlreiche Mitarbeiter, Partner und Sponsoren am Rennwochenende anwesend, um die Werkspiloten Alex Lowes und Axel Bassani zu unterstützen.
Zwei sechste und ein fünfter Platz durch Alex Lowes waren die besten Ergebnisse für die kleine Motorradschmiede, die seit der Übernahme durch Kawasaki ein Revival erlebt. Angesichts der vielen konkurrenzfähigen Ducati-Piloten im Teilnehmerfeld, können sich diese Ergebnisse sehen lassen – nur am Samstag war Garrett Gerloff (Kawasaki) auf Platz 5 der beste Fahrer eines anderen Fabrikats.
Lowes und Gerloff kreuzten im ersten Lauf 20 sec hinter Triple-Sieger Iker Lecuona (Ducati) die Ziellinie. Selbst auf seinen Zwillingsbruder Sam auf Platz 3 fehlten dem Bimota-Piloten 13 sec. Zu viel, findet der WM‑Vierte. «Ich hatte ein schönes Duell mit Garrett Gerloff», erzählte Lowes. «In den letzten Runden habe ich versucht, ihn zu überholen. Wir haben die Pace wirklich gut gehalten, und ich hatte das Gefühl, dass wir beide gut gefahren sind. Es wäre riskant gewesen, in der letzten Runde einen Überholversuch zu wagen. Es ist bitter, am Ende 20 Sekunden hinter dem Sieg zu liegen, denn wir sind wahrscheinlich genauso gut gefahren wie alle anderen – wenn man sich unsere Konstanz ansieht.»
Am Sonntag wagte Lowes eine größere Änderung am Fahrwerk, was sich positiv auswirkte. Bei den kühleren Bedingungen im Superpole-Race fühlte es sich wirklich gut an, also sind wir für das zweite Rennen am Nachmittag dabei geblieben», erklärte der Engländer. «Es fühlte sich wieder richtig gut an, aber die Front machte mich manchmal etwas nervös, wenn das Bike rutschte. Abgesehen davon waren wir schneller und auch näher an den unabhängigen Ducatis dran, was unser Ziel war. Wir können wirklich zufrieden sein, denn wir haben gute Fortschritte gemacht, keine Fehler begangen und das letzte Rennen in Cremona genossen. Die Strecke hier war nicht einfach, aber es waren viele Fans da, und es war ein großartiges Wochenende.»
In der Gesamtwertung hat sich die Situation für den Bimota-Piloten beim zehnten Saisonmeeting kaum geändert. Er steht weiterhin unter Druck von seinem Zwilling, der nur sieben Punkte hinter ihm WM-Fünfter ist.
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