Endurance-WM

Bol d‘Or: Damien Saulnier folgt Dominique Méliand

Von - 12.09.2019 08:59

​ Beim Acht-Stunden-Rennen in Suzuka verabschiedete sich Dominique Méliand von der Endurance-Szene. Mit dem Bol d’Or tritt Damien Saulnier bei Suzuki Endurance in die großen Fußstapfen des legendären Teamchefs.

Seit 1980 führte Dominique Méliand die Geschicke des Suzuki Endurance Racing Teams (SERT). In der Langstrecken-Weltmeisterschaft entwickelte sich die Mannschaft, die der findige Franzose mit viel Gespür, aber auch mit harter Hand geleitet hat, zum Maß aller Dinge. Insgesamt sahnten die Fahrer 15 Weltmeistertitel ab.

Anfang März 2017 verunglückte Anthony Delhalle bei Testfahrten in Nogaro. Der Todessturz seines Piloten und eine Herzerkrankung machten Méliand schwer zu schaffen. Nach einem Eingriff konnte er das Renngeschehen nur aus der Ferne beobachten. Seine Abwesenheit machte sich bemerkbar. SERT war plötzlich nur noch Mitläufer.

Nach seiner Rückkehr zum Kommandostand mischten Vincent Philippe, Etienne Masson und Gregg Black plötzlich wieder an der Spitze mit. Nur ein Motorschaden nur wenige Minuten vor dem Ende des prestigeträchtigen Acht-Stunden-Rennens in Suzuka vereitelte WM-Titel Nummer 16. Es wäre ein spektakulärer Schlussstrich unter die Karriere von Méliand gewesen, denn nach 39 Jahren nahm er den Hut und nahm vom Rennsport Abschied.

Nach dem Ausscheiden des umtriebigen Teammanagers machte sich Suzuki auf die Suche nach einem würdigen Nachfolger und wurde in Damien Saulnier, der mehr als 20 Jahre für im Suzuki Junior Team Le Mans Sud gearbeitet hat, fündig. Ab dem Bol d’Or 2019 wird er das Zepter und damit die Verantwortung für die erfolgreiche Equipe übernehmen.

Um ihn zu unterstützen, wird er sich auf sein Team und insbesondere auf die erfahrenen SERT-Techniker Yann Olivier (Motor) und Jean-Paul Voisin (Fahrwerk) sowie die neuen Teammitglieder Quentin Menard, Paul Vincent (Rennleitung) und Amandine Méliand (Kommunikation) verlassen können. Philippe, Masson und Black werden weiterhin das Fahrertrio bilden.

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Etienne Masson, Vincent Philippe und Gregg Black mit ihrem neuen Teamchef Damien Saulnier (vrnl.) © Suzuki Etienne Masson, Vincent Philippe und Gregg Black mit ihrem neuen Teamchef Damien Saulnier (vrnl.)
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