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Eisspeedway-EM

EM Ufa: Stürze kosten Harald Simon Silbermedaille

Von - 22.02.2016 21:22

In Ufa wurde Rekordweltmeister Nikolai Krasnikov zum ersten Mal Eisspeedway-Europameister. Harald Simon unterlag im Stechen um Silber, der 17-jährige Luca Bauer wurde bei seiner EM-Premiere Siebter.

Es war der einzige Titel, der Nikolai Krasnikov in seiner Sammlung gefehlt hat. Insgesamt 20 Goldmedaillen hängen schon bei ihm Schrank. Achtmal in Folge wurde er Eisspeedway-Einzel-Weltmeister, zwölfmal holte er Gold mit der russischen Nationalmannschaft. Mit dem Sieg bei der Eisspeedway-Europameisterschaft in seiner Heimatstadt Ufa gelang es ihm die Sammlung zu komplettieren. Erst im zweiten Anlauf holte Krasnikov EM-Gold, beim ersten Versuch 2013 reichte es nur zu Silber.



Dieses Mal ließ der Rekordweltmeister nichts anbrennen, gewann an beiden Tagen alle Vorläufe, war auch im Finale der Schnellste und wurde zum ersten Mal Europameister.

Harald Simon stand nach dem ersten Tag der EM auf dem zweiten Platz, vermasselte sich die Chance auf Gold im Finale am Montag aber selbst: Im ersten Anlauf des Endlaufs stürzte der Österreicher und konnte im Re-Run als Abbruchverursacher nur zusehen.

Als Vierter des zweiten Tages gewertet, war er in der Endabrechnung punktgleich mit Dmtri Solyannikov auf dem zweiten Platz und musste ins Stechen. Der russische Juniorenmeister gewann den Start im Stichlauf, wurde dann jedoch schnell von Simon überholt. Bis 100 Meter vor dem Zieleinlauf sah Simon wie der Sieger aus. Als Solyannikov außen immer dichter an ihn ran kam, machte der Waldviertler auf der Innenbahn einen Fehler, legte sich zu weit aufs Eis und blieb nach außen rutschend ohne Grip auf der Bahn liegen. So blieb am Ende nur EM-Bronze übrig.

Luca Bauer zeigte auch am zweiten Tag seiner EM-Premiere eine starke Leistung, musste aber auch Lehrgeld bezahlen. Im Kampf gegen Antonin Klatovsky, der Gesamtvierter wurde, rutschte er beim Überholversuch weg, kam ins Innenfeld und wurde disqualifiziert. Im Lauf gegen Harald Simon war er nach dem Start Letzter, kämpfte sich aber noch an ihn ran und unterlag im Ziel nur knapp. Am Ende reichte es für den 17-jährigen Sohn des Deutschen Meisters Günther Bauer wieder für das B-Finale, das wie am Vortag nicht optimal lief. Nach dem Start war ihm der Gang rausgesprungen, bis er wieder Antrieb hatte, konnten sich Antonin Klatovsky und Charly Ebner bereits absetzen.



Ebner kam an beiden Tagen ins B-Finale, stürzte im kleinen Finale am ersten Renntag und wurde am zweiten hinter Klatovsky Zweiter. Die EM beendete er auf einem guten fünften Platz.



Ergebnisse Eisspeedway-EM Ufa/RUS, Tag 2:

1. Nikolai Krasnikov (RUS) 16
Punkte
2. Nikita Toloknov (RUS) 15

3. Dmtri Solyannikov (RUS) 14

4. Harald Simon (A) 13

5. Antonin Klatovsky (CZ) 12

6. Charly Ebner (A) 11

7. Mikael Flodin (S) 10

8. Luca Bauer (D) 9

9. Igor Saydullin (RUS) 8

10. Mikko Jetsonen (FIN) 7

11. Josef Kreuzberger (A) 6 

12. Radek Hutla (CZ) 5

13. Jussi Nyrönen (FIN) 4

14. Robert Ruzicka (CZ) 3

15. Michal Behal (CZ) 2

16. Jo Saetre (N) 1

17. Beat Dobler (CH) 0



EM-Endstand:


1. Krasnikov, 32 Punkte. 2. Solyannikov 28+3. 3. Simon 28+2. 4. Klatovsky 25. 5. Ebner 20. 6. Toloknov 19. 7. Bauer 19. 8. Jetsonen 19. 9. Flodin 18. 10. Kreuzberger 13. 11. Satre 11. 12. Saydullin 10. 13. Nyrönen 10. 14. Hutla 7. 15. Olsen 5. 16. Ruzicka 4. 17. Behal 2. 18. Dobler 0.

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