Superbike-WM

Triple-M Honda: «Hatten in Aragón zu kämpfen»

Von - 16.04.2018 11:55

Beim Meeting der Superbike-WM 2018 im MotorLand Aragón fuhr PJ Jacobsen vom deutschen Team Triple-M zum dritten Mal in die Punkteränge. Warum der Honda-Pilot

Spät hatte Triple-M das gesamte Material für seine erste Saison in der Superbike-WM zusammen, erst beim Portimão-Test Ende Januar debütierte PJ Jacobsen mit der Honda Fireblade SP2 auf die Piste.   

Die wesentliche Unterschiede der Triple-M-Honda zur Red Bull Honda: Triple-M setzte von Beginn auf die Elektronik von Marelli und es kommt ein anderer Tuner zum Einsatz. «Ich bin mir sicher, dass wir nahezu identisches Material erhalten», sagte Jacobsen im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. «Aber es sind unterschiedliche Teams mit unterschiedlicher Erfahrung. Die Abläufe sind anders.»

Auffällig in den Ergebnissen des aus der Supersport-WM aufgestiegenen US-Amerikaners: Bei jedem Saison-Meeting fuhr er im zweiten Rennen in die Punkteränge. Nach Platz 14 im zweiten Rennen in Australien folgte ein zehnter Rang im zweiten Lauf beim Meeting in Thailand. Ion Aragón verpasste er im ersten Rennen als 16. die Top-15, um am Rennsonntag als 14. ins Ziel zu kommen.

«Ehrlich gesagt war das Wochenende in Aragón ziemlich schwierig für uns», stöhnte der 24-Jährige aus New York. «Am Freitag hatten wir wegen dem Regen nur wenig Zeit auf der Strecke, uns als neues Team in der Superbike-WM trifft das dann besonders hart und ich fuhr hier auch noch nie auf einem Superbike. Die meisten Teams haben ein Füllhorn von Daten und Erfahrung. Wir konnten nicht einfach aufs Bike springen und einen guten Job abliefern. Auf dem Papier lief es in Aragón nicht besonders gut für uns, aber wir machen stetig Fortschritte und lernen aus unseren Fehlern. Das ist positiv und wir müssen uns auch eine positive Einstellung bewahren. Für Assen müssen wir weiter an der Elektronik und anderen Bereichen der Honda arbeiten.»

Seit Aragón setzt auch das Red Bull Honda Team die Elektronik von Marelli ein. Es wird zusammengearbeitet. «Es ist natürlich bitter, dass jetzt Leon ausfällt – bei der Entwicklungsarbeit leistet er großartige Arbeit. Ich denke für den frühen Zeitpunkt mit der Marelli läuft es schon ganz gut, gegen Ende der Saison sollten wir uns in einer starken Position befinden», sagte Jacobsen weiter. «In den Rennen hatten wir einen miesen Grip und hatten in Aragón echt zu kämpfen. Das lag aber mehr an der Balance und Set-up. Immerhin wurden wir im zweiten Lauf 14. und haben Punkte mitgenommen. Das ist zwar nicht die Platzierung, mit der wir uns zufrieden geben wollen, aber es ist ein Anfang. Im Vergleich zum ersten Saisonrennen haben wir schon einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht.»

Nicht überraschend belegt Jacobsen mit zehn WM-Punkten lediglich den 18. WM-Rang. Bereits am kommenden Wochenende steht das Meeting der Superbike-WM in Assen auf dem Programm.

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