WRC

Citroën-Teamchef Budar ist optimistisch für 2019

Von - 21.11.2018 14:13

Nach der eher enttäuschenden Rallye-Weltmeisterschaft 2018 blickt der Citroën-Sportchef Pierre Budar dank seines neuen Kaders mit dem sechsfachen Champion Sébastien Ogier und Esapekka Lappi optimistisch auf 2019.

Das Citroën-Team schloss trotz einer stärkeren Schlussphase die enttäuschenden Saison mit dem vierten und damit erneut mit dem letzten Platz in der Herstellerwertung ab. Der einzige wirkliche Lichtblick war der überraschende neunte Spanien-Sieg des neunfachen Rekordchampions Sébastien Loeb bei dessen dritten Start im Citroën C3 WRC. Der dritte Platz von Mads Östberg beim Finale in Australien stimmte das Zwei-Zacken-Team ein wenig versöhnlich mit dem Jahr 2018. Doch nun greift bei den Roten das Prinzip Hoffnung. Ogier ist ab 2019 wieder in seinem alten Team und wird von Lappi unterstützt, mögliche Gaststarts von Loeb nicht ausgeschlossen. Damit möchte der achtmalige Gewinner der Herstellerwertung in der nächsten Saison zurück auf die Erfolgsstraße, zumal der anfangs anfällige C3 inzwischen konkurrenzfähig zu sein scheint.

«Wir hatten in diesem Jahr einige Höhen und Tiefen, aber dann denke ich an die zweite Saisonhälfte mit dem zweiten Platz von Mads Östberg in Finnland, dem tollen Sieg von Sébastien Loeb in Spanien und auch an den dritten Rang von Mads in Australien», sagte Budar. «Ich möchte Mads und Trorstein Eriksen sowie Craig Breen und Scott Martin für ihre Leistungen danken. Indem sie stets alles gegeben haben, haben sie zu dieser Trendwende beigetragen.» Dieser Dank kling keinesfalls nach einer weiteren Verpflichtung der Genannten.

«Im Team hat sich nun ein grundlegender Trend gezeigt, der uns erlaubt, das Jahr 2019 etwas gelassener zu betrachten. Wenn wir uns auch weiter in einer Entwicklungsphase befinden und weiter hart arbeiten und uns vorwärts entwickeln müssen, werden wir entscheidende Änderungen nur schrittweise einführen und damit in die richtige Richtung gehen.»

Dabei baut Budar auf den Motivationsschub durch die Rückkehr des sechsfachen Champions Ogier und durch die Neuverpflichtung von Lappi. «Wir werden uns auf die neue Saison vorbereiten und bald mit den Tests unserer neuen Fahrer beginnen, damit sie den C3 kennen lernen und helfen, diesen weiterzuentwickeln.» Ogier wird schon in der nächsten Woche sein neues Sportgerät testen.

«Es ist schon etwas her, seit wir wissen, dass wir zusammenarbeiten werden. Aber nun wird alles konkret. Ich denke, das ist eine starke Motivation für das gesamte Team, das alles für den Erfolg tun wird.»

Wie zu Loebs überaus erfolgreichen Zeiten strebt das Zwei-Zacken-Team in der neuen Zusammensetzung den Gewinn der Fahrer- und Herstellerwertung 2019 an.

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Pierre Budar, Tommi Mäkinen (Toyota), Malcolm Wilson (M-Sport), Michel Nandan (Hyundai) © Citroën Pierre Budar, Tommi Mäkinen (Toyota), Malcolm Wilson (M-Sport), Michel Nandan (Hyundai) Sébastien Ogier wieder bei Citroën © Red Bull Sébastien Ogier wieder bei Citroën Esapekka Lappi wird 2019 einen Citroën C3 WRC steuern © Red Bull Esapekka Lappi wird 2019 einen Citroën C3 WRC steuern
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