Beirer über Acosta-Sieg: «Auf diesen Moment haben wir sehr lange gewartet!»
KTM durfte sich Dank Pedro Acosta in Spielberg über den ersten MotoGP-Sieg nach einer langen Durststrecke freuen. Die ersten Reaktionen von CEO Gottfried Neumeister und Rennchef Pit Beirer.
KTM zelebrierte auf dem Red Bull Ring in Spielberg einen sensationellen Heimsieg – die Orangen konnten sich zudem über den ersten MotoGP-Sieg von Pedro Acosta freuen. Die Bosse waren teilweise sprachlos nach dem Fiasko im Sprint am Samstag, als der Spanier den Sieg kurz vor dem Ende ins Kiesbett warf.
KTM-CEO Gottfried Neumeister strahlte mit der gesamten orangen Familie: «Es ist so schön vor heimischem Publikum. Es war ja dieses bange Warten, passiert es oder nicht? Wir haben am Samstag gesehen, wie schnell es gehen kann. Umso glücklicher sind wir, dass wir vor dem Heimpublikum zeigen konnten, wie stark die KTM ist. Es ist ja nicht nur Pedro, auch Brad ist von weit hinten nach vorne gefahren.»
«Jetzt sind wir überglücklich – auch für das Team, dass diese Anspannung weg ist und Pedro den Sieg einfahren konnte» so Neumeister weiter. «Jetzt ist das passiert, dass Pedro noch mit uns seinen ersten Sieg holte. Wir freuen uns mit allen! Wir haben bis zuletzt alles gegeben und gehofft. Großer Respekt auch vor allen Mechanikern. Pedro hat ja im Warm-up den Sturz gehabt, auch Brad. Die Jungs hatten kein Mittagessen. Es haben auch die Tech3-Mechaniker mitgeholfen und mitgeschraubt, sie sind rübergekommen und haben geholfen, dass noch alles rechtzeitig fertig wird. Es war eine unglaubliche Teamleistung!»
Neumeister und Rennchef Pit Beirer hatten das Rennen wie am Samstag nebeneinander in der Box verfolgt, lagen sich nach der Zieldurchfahrt von Acosta in den Armen. Beirer: «Auf diesen Moment haben wir sehr lange gewartet. Der Druck nach dem schwierigen Sommer – jetzt der Sieg! Mir fehlen die Worte, ich bin baff!»
Zur Einlage von Sieger Acosta, als er nach dem Sieg seine RC16 in der Schikane auf die Seite legte – angelehnt an den Crash vom Samstag – sagte Beirer: «Scheinbar taugt es ihm, schnell zu fahren und sich dann hinzulegen. Diesmal hat er zumindest gewartet, bis das Rennen zu Ende ist.» Beirer musste im Finish die Augen schließen und gestand: «Nachdem, was wir gestern erlebt haben, waren es wirklich harte 28 Runden. Wir haben die Sektoren in jeder Runde heruntergezählt!»
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