Exklusiv aus Spielberg: Erste Bilder von Senna Agius auf der MotoGP-KTM
Nach dem KTM-Sieg beim Heim-GP testeten auch die Österreicher die 850er für 2027. Neben MotoGP-Triumphator Pedro Acosta fuhr erstmals auch Senna Agius für Tech3. SPEEDWEEK.com erwischte den Aussie.
Für den jungen Australier Senna Agius lief es zuletzt alles andere als brillant. Nach dem unglücklichen Aus beim San-Marino-GP – der von der Pole-Position losgefahrene Intact-Racer wurde schon nach wenigen hundert Metern abgeräumt – endete auch der Österreich-GP mit einer großen Enttäuschung.
Senna Agius war im Q2 am Samstag selbstverschuldet gestürzt, sein Bike hatte sich mehrfach überschlagen. Da es in der Moto2 kein Warm-up gibt, musste der Funktionstest nach dem Neuaufbau im Rennen stattfinden. Die Kalex mit der Nummer 81 lief nicht fehlerfrei, Agius wurde zurückgereicht und musste vorzeitig aufgeben.
Statt die sofortige Abreise anzutreten, blieb der von Tech3 für 2027 verpflichtete Moto2-Pilot in Spielberg. Gemeinsam mit seinem zukünftigen Team hatte KTM Factory Racing beschlossen den Mann der Zukunft in den Test der 850er-KTM für 2027 einzubinden. Was
Senna Agius gab am Montag nach dem alles überragenden MotoGP-Triumph von Pedro Acosta sein Debüt in der Königsklasse – denn anders als Mit-Aufsteiger Izan Guevara hatte Agius bislang noch keine Chance, die Prototypen der Topliga zu erfahren. Bemerkenswert: 2025 konnten selbst Piloten, die den Aufstieg nicht schafften, MotoGP-Kilometer sammeln. Manuel Gonzalez testete für Trackhouse-Aprilia, Celestino Vietti für VR46-Ducati.
Am späten Vormittag rückte Agius bei kühlen Temperaturen, aber auf trockener Piste, aus. Während Cheftester Pol Espargaro sogleich attackierte und die 850er dabei auch einmal in Kurve 2 zu Boden warf, verlief die Premiere von Senna Agius ohne offensichtliche Zwischenfälle. Die Nummer 81 als MotoGP ging sowohl am Morgen wie nachmittags auf den Kurs. Da es sich um einen streng abgeschirmten Privattest handelt, stehen offiziell keine Rundenzeiten zur Verfügung. Soweit bekannt fuhr Senna Agius einen fabelhaften Einstand.
Der Test ist mehr als nur ein Willkommensgeschenk an den Australier. Seit vier Jahren im Moto2-Geschäft kennt sich Agius bestens mit Pirelli-Reifen aus. Rückmeldungen des Moto2-Siegers dürften auch aus Sicht der Techniker wertvoll sein. Und: Weitere Tests mit dem Aufsteiger werden erst im Rahmen des offiziellen Valencia-Tests nach dem Saisonfinale möglich sein.
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