Keine Punkte und großer Frust bei Fabio Quartararo (Yamaha): «Wie erwartet»
Yamaha hatte bei der MotoGP auf dem Red Bull Ring nichts zu melden. Für die besten Ergebnisse sorgte Werkspilot Fabio Quartararo – aber außerhalb der Punkteränge.
Die erste MotoGP‑Saison von Yamaha mit dem V4-Motor ist eine Katastrophe. In der Herstellerwertung ist man mit Abstand Letzter und für die Teamwertung gilt dasselbe. Selbst Aushängeschild Fabio Quartararo muss kämpfen, um zumindest die Punkteränge zu erreichen – am vergangenen Wochenende in Spielberg gelang das dem 27-Jährigen bereits zum siebten Mal nicht!
Dabei fing das Wochenende auf dem Red Bull Ring als Zehnter im Zeittraining am Freitag durchaus erfreulich an. Der Einzug ins Q2 war damit gesichert, aber mehr als Startplatz 12 war im Qualifying dann nicht drin. Im Sprint und im Hauptrennen wurde der Franzose Zwölfter und 17. «Das Qualifying lief gut, und auch der Sprint war gut», analysierte der Weltmeister von 2021. «Ich wusste, dass es schwierig werden würde, in die Top-10 vorzustoßen. Daher denke ich, dass Platz 12 die Platzierung war, die wir verdient haben. Ich fühle mich gut auf dem Motorrad, aber im Rennen ist es schwieriger, dieselben Rundenzeiten zu fahren, wenn andere Fahrer vor einem sind.»
Das Hauptrennen am Sonntag ging über 28 Runden. Mit einem Blitzstart kam Quartararo als Achter aus der ersten Runde und behauptete sich in der ersten Rennhälfte bemerkenswert in den Top-10. Dann hatte er sein Feuerwerk abgeschossen und es ging rückwärts. «Was soll ich schon zu den Rennen sagen? Es lief, wie ich es erwartet hatte. Ich habe alles gegeben und versucht, in den ersten Runden an Pecco dranzubleiben, auch wenn ich damit meine Reifen zerstören würde. Mir war aber klar, dass eine Platzierung in den Punkten schwierig sein würde, aber ich habe es versucht», betonte Fabio. «Unser Problem ist, dass wir mit jedem Reifen Schwierigkeiten haben. Im Qualifying hatte ich mit mehr Problemen gerechnet, aber im Sprint und im Hauptrennen hatten wir viel Spinning. Tatsächlich hatten andere dieses Mal noch mehr zu kämpfen als wir.»
Quartararo spielt auf Ducati an. Selbst Ausnahmekönner Marc Márquez kam im langen Rennen nicht über Platz 5 hinaus.
Wäre ein weniger furioser Auftakt des Yamaha-Piloten hinsichtlich der Distanz nicht zielführender gewesen? Quartararo winkt ab. «Für mich fühlte es sich besser an, die ersten zehn Runden das Maximum zu geben und Spaß zu haben. Dass dann passieren würde, kannte ich vom Sprint – da waren die Reifen auch zerstört. Ich konnte auch keine Erkenntnisse mitnehmen.»
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