Morbidelli (12.): «Bin derzeit der einzige Ducati-Pilot mit diesem Problem»
Nach Platz 3 im Jerez-Sprint war Franco Morbidelli (VR46) am Sonntag zurück in der Realität. Der MotoGP-Routinier hat derzeit mit einem seltsamen Problem bei seiner Ducati zu kämpfen – er ist ratlos.
Im Chaos-Sprint am Samstag in Jerez konnte VR46-Ass Franco Morbidelli mit Platz 3 endlich wieder ein Top-Ergebnis einfahren. Bislang tut sich der Italiener schwer in der MotoGP-Saison 2026, um auf Touren zu kommen. Den Grand Prix am Sonntag musste Morbidelli wieder von Startplatz 18 und aus der sechsten Reihe in Angriff nehmen. Mit seiner Ducati GP25 fuhr er ein solides Rennen, in dem er auch einige seiner Kontrahenten überholen konnte. Am Ende wurden es für den Italiener Platz 12 und vier wichtige WM-Punkte. Morbidelli liegt derzeit in der Gesamtwertung mit 25 Punkten auf dem dreizehnten Platz.
«Das Rennen war härter, aber damit hatte ich gerechnet. Am Samstag haben wir uns einen Podestplatz gesichert, für das Rennen am Sonntag haben wir weiter an einigen Änderungen gearbeitet, die nicht so funktionierten, wie wir es uns gewünscht hatten. Obwohl sie hilfreich waren, um zu verstehen, wie wir das Problem des mangelnden Grips am Hinterrad lösen können. In den letzten Runden des Rennens bin ich momentan besser, weil die Reifen so abgenutzt sind und das Motorrad dann besser zu handhaben und geschmeidiger wird. In den letzten fünf Runden war ich gemeinsam mit Alex (Marquez) und Ogura der Schnellste auf der Strecke. Das ist ein sehr eigenartiges Verhalten des Bikes», analysierte «Morbido». «Wir haben einige Fortschritte gemacht, müssen aber noch daran arbeiten, den ersten Teil des Rennens zu verbessern. Wir arbeiten sehr gut und haben das mit dem Podium im Sprint bewiesen, aber bei trockenen Bedingungen tun wir uns noch ein wenig schwer. Ducati und das Team arbeiten daran, dieses Problem zu lösen.»
Grip am Hinterrad fehlt
Nicht nur in der ersten Hälfte des Rennens fühlt sich Morbidelli in diesem Jahr durch den mangelnden Grip am Hinterrad beeinträchtigt, auch im Qualifying leidet der Römer. «Das ist immer schlecht, denn um schnell zu sein, benötigst du Grip! Ich habe derzeit keinen davon, so ist es sehr schwer, mit dem Bike nach vorne zu kommen», grübelte der 31-Jährige. «Das ist sehr seltsam und es scheint, dass ich der einzige Ducati-Fahrer bin, der dieses Problem hat. Mein Team und Ducati arbeiten derzeit hart daran, um zu verstehen, was da los ist, und um das Problem zu lösen.»
Hilfreich, um das Problem zu lösen, könnte für Franco Morbidelli der MotoGP-Test am Montag sein. Obwohl: Grip gibt es auf dem Circuito de Jerez einen Tag nach dem Rennwochenende wohl mehr als genug. Somit ist ein erzielter Fortschritt mit Vorsicht zu bewerten.
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