Warm-up, Silverstone: Ducati-Aprilia-Mix mit Alex Marquez an der Spitze
Das kurze Aufwärmen der MotoGP in Silverstone endete mit einer Bestzeit von Gresini-Pilot Alex Marquez, fehlerfreien Fahrten der WM-Elite und einem Defekt an der KTM von Enea Bastianini.
Nach einem Überraschungs-Sprint, der weniger mit dem reinen Resultat mit dem Grip-Dilemma etlicher Spitzenpiloten verblüffte, galt es beim kurzen Aufwärmen zum Großen Preis von Großbritannien die Strategie zu überprüfen. Entgegen aller Annahmen, war die softe Reifenmischung kein überlegener Partner auf der kurzen Distanz, nahezu einheitlich konzentrierte man sich nun auf den Medium-Reifen.
Hilfreich waren dabei die stabilen Bedingungen. Auch am Sonntag scheint die Sonne über der der Schaltzentrale des britischen Rennsports, die Temperaturen sind angenehm, Regen ist nicht zu erwarten.
Wichtig war das 10-minütige Warm-up auch für die drei Crash-Piloten des Samstags. Raul Fernandez, Cal Crutchlow und Iker Lecuona waren unabhängig voneinander zu Boden gegangen. Hier ging es um einen Funktionscheck von Mann und Maschine, im Falle von Raul Fernandez auch um den Check der Kupplung, die dem Spanier beim Sprint-Start Sorgen bereitet hatte.
Zu den großen Verlieren des Sprint hatte Champion Marc Marquez gezählt. Das Warm-up spulte der Ducati-Lenovo-Pilot ohne Probleme ab. Im letzten Umlauf gelang der Nummer 93 eine 1:58,154, was am Ende Platz 3 bedeutete. Bagnaia, der im Sprint auf Platz 17 untergegangen war hielt sich mit Rang 11 wieder zurück.
An der Spitze zunächst wieder Aprilia. Raul Fernandez verblüffte mit einer 1:57,753 min und war damit in Front. Eine noch schnellere Runde wurde von Cal Crutchlow verhindert, auf den Fernandez aufgelaufen war. Ohne störenden Verkehr umrundete Alex Marquez den Kurs. Der Gresini-Pilot, der schon im Sprint mit Platz 4 bester Nicht-Aprilia-Pilot beendete die kurze Session an der Spitze: 1:57,680 min.
Hinter Fernandez auf 2 Marc Marquez, dann Bezzeechi, dann Di Giannantonio, Morbidelli und Ogura – ein bunter Ducati-Aprilia-Mix. Sprint-Sieger Jorge Martin wurde nach fünf gezeiteten Runden auf Platz 9 abgewunken. Nicht ohne Probleme begann der Rennsonntag für KTM-Tech3-Pilot Enea Bastianini. Der Italiener musste sein Bike in der letzten Runde abstellen.
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