Román Ramos (Kawasaki): Ansprechendes Superbike-Debüt
In der GP-Szene konnte sich Román Ramos nicht durchsetzen, mit einer privaten Kawasaki schaffte er in der Superbike-WM aber auf Anhieb eine Top-10-Platzierung.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Die Liste der Rennsport-Erfolge von Román Ramos ist kurz und beschränkt sich auf die spanische Meisterschaft. In der GP-Szene versuchte er sich vergeblich an der Moto2-WM und erreichte in 23 Rennen nicht eine Top-15-Platzierung.
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Besser scheint sich der Spanier in der Superbike-WM zurecht zu finden. Erst Mitte Januar einigte sich der 23-Jährige mit dem schütteren Haar mit Go Eleven Kawasaki, entsprechend rar waren die Testfahrten. Erst auf Phillip Island konnte Ramos die Ninja ZX-10R kennen lernen. Angesichts dessen war sein Auftritt beim Saisonauftakt durchaus ansprechend: Von Startplatz 19 steigerte sich Ramos im ersten Rennen auf Rang 16, im zweiten Lauf noch einmal auf Platz 10. "Im ersten Lauf habe ich es ruhig angehen lassen. Es war mein erstes Rennen mit diesem Motorrad und mein erstes Rennen in der Superbike-WM – ich wusste nicht, was mich erwartet", erklärt Ramos. "Aber es lief nicht schlecht und ich war schon in den Punkte, durch zwei Fehler habe ich aber wieder Positionen verloren. Es war dennoch eine hilfreiche Erfahrung."
Im zweiten Lauf für Ramos seine persönlich schnellste Runde des Rennwochendes – 0,8 sec schneller als in der Superpole! "Mein Start ins zweite Rennen war", berichtet der Spanier weiter. "Ich bekam ein gutes Gefühl für das Bike und konnte sofort ein ordentliches Tempo vorlegen. Mit dem zehnten Rang bin ich sehr glücklich, das Team hat grossartige Arbeit geleistet."
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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