Weltmeisterin Maria Herrera: WorldWCR härter als MotoE und Supersport-WM
Keine Rennfahrerin fuhr in so vielen Weltmeisterschaften auf der Rundstrecke wie Maria Herrera. Laut der aktuellen Weltmeisterin muss sich die WorldWCR nicht hinter anderen WM-Serien verstecken.
Der Lebenslauf von Maria Herrera ist beeindruckend. Die Spanierin fuhr erstmals 2013 international, ihre erste volle Saison fuhr sie 2015 in der Moto3. Es folgten ein Jahr in der Supersport-WM 300 (2018), drei in der Supersport-WM (2019-2021) sowie teilweise parallel die MotoE (2019-2025) und seit 2024 die Women's Circuit Racing World Championship. Mit dem Gewinn der Frauen-Weltmeisterschaft 2025 erreichte Herrera ihren bisher größten sportlichen Erfolg.
In ihrer dritten Saison in der WorldWCR führt die 29-Jährige die Gesamtwertung deutlich vor Beatriz Neila an. Ein Spaziergang ist die Frauen vorbehaltene Rennserie nicht. «Manche denken, dass Rennfahrerinnen langsamer oder weniger aggressiv sind, aber ich bin sehr beeindruckt. Es ist jedes Jahr eine Herausforderung», betonte die erfahrene Herrera. «In der WorldWCR sind wir mit dem Motorrad am Limit, und dieses Jahr ist das Niveau unglaublich hoch! Die Motorräder sind für alle gleich, was für gleiche Wettbewerbsbedingungen sorgt.»
Auch im Vergleich gemischter Rennserien stellt Herrera der WorldWCR ein gutes Zeugnis aus. «Man muss also härter kämpfen und bei bestimmten Details präziser sein, als es vielleicht in einer anderen Kategorie wie der MotoE oder der Supersport-WM erforderlich wäre», sagte die GRT-Pilotin. «2024, in meiner Saison, war ich noch nervöser, aber mittlerweile fühle ich mich auf dem Motorrad wohl und bin stärker als damals. Außerdem bin ich in jeder Session konstanter, egal ob im Training, im Warm-up oder im Rennen – und das ist meiner Meinung nach entscheidend. Für das zweite Rennen muss ich meine Strategie ein wenig anpassen und ich muss mein Gewicht etwas reduzieren, um auf der Geraden schneller zu sein. Insgesamt bin ich in dieser Saison aber zuversichtlicher.»
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