Marcel Schrötter (10.): «Darf mir nicht passieren»
Das Moto2-Rennen am Sonntag in Jerez endete für Marcel Schrötter mit einem Top-10-Platz. Der Kalex-Pilot vom Team Liqui Moly Intact GP fuhr allerdings kein fehlerfreies Rennen.
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Marcel Schrötter erlebte ein schwieriges Wochendene beim Andalusien-GP. In den Freien Trainings fehlte ihm der Anschluss zu den Spitzenfahrern und er ging in dem extrem engen Moto2-Feld unter. Im Qualifying am Samstag schaffte Schrötter Startplatz 10, den er im Rennen am Sonntag verteidigen konnte.
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"Es war kein einfaches Rennen. Ein großes Dankeschön an das ganze Team. Als wir in dieses Wochenende gestartet sind, waren wir etwas verloren", musste der 27-Jährige zugeben. "Ich weiß nicht ob es an mir, an dem Motorrad oder an den Bedingungen lag, dass wir nicht so schnell waren. Zum Glück haben wir es zum Qualifying geschafft, uns wieder einigermaßen zu platzieren." "Der Start ins Rennen war gut. Vorher hatten wir etwas an der Motorbremse verändert auf meinen Wunsch, doch leider war es die falsche Richtung. Ich konnte in den ersten drei, vier Runden das Motorrad nicht stark genug bremsen und musste oft geradeaus fahren, deshalb habe ich den Anschluss zu Tom verloren."
"Als ich mein Mapping im Rennen verändert habe, wurde es besser und ich hatte mein Motorrad mehr unter Kontrolle. Ich habe dann lange mit Vierge gekämpft, habe mich hinter ihm sehr wohl gefühlt und ihn überholt. Danach habe ich leider einen Fehler gemacht, das darf mir nicht passieren", erklärte Schrötter selbstkritisch. "Er war dann wieder vor mir und als ich ihn in der letzten Kurve überholen wollte, verteidigte er sich und mir ist die Strecke etwas ausgegangen, wodurch ich noch eine Position verloren habe."
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"Ich wollte es einfach versuchen, besser als hinterherfahren, aber grundsätzlich hätte ich früher attackieren müssen. Platz 8 war möglich und nach dem Wochenende ist es ok, auch wenn wir nicht zufrieden sein können."
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