Moto2-WM 2027: Mehr Entwicklungs-Freiheiten wegen 800er-Motor von Triumph
Für Chassis-Hersteller Kalex, Boscoscuro und Forward gelten 2027 neue Bestimmungen. 2028 dürfen in der Moto2 und Moto3 nur noch Kraftstoffe aus 100 Prozent nicht-fossilen Quellen eingesetzt werden.
2027 legt Triumph nach und bringt für die Moto2-WM einen neuen Motor mit 800 ccm. Die Hubraumerhöhung hat weitreichende Folgen, denn die Chassis-Hersteller Kalex, Boscoscuro und Forward müssen ihre Rahmen anpassen. Das Reglement wurde nun dahingehend angepasst, dass alle Moto2-Teams die Saison 2027 ohne Konzessionen beginnen werden, wobei die Ranglisten erstmals zur Saisonmitte angepasst werden. Die Chassis-Hersteller dürfen während der Saison jeweils eine Aktualisierung entweder am Chassis oder an der Schwinge vornehmen, da die Testmöglichkeiten vor der Saison mit dem neuen Motor und Chassis begrenzt sind.
Die Aerodynamik-Teile an den Moto2-Bikes werden gemäß den Designs von 2026 eingefroren, und es wird eine Begrenzung für die Anzahl der früher verwendeten Designs eingeführt, um die Kosten zu kontrollieren.
Nicht-fossile Kraftstoffe in der Moto2 und Moto3
Die Einführung von Kraftstoffen aus 100 Prozent nicht-fossilen Quellen in den Klassen Moto2 und Moto3 wird nun für die Saison 2028 umgesetzt. Damit soll die Kontinuität mit der Einführung einer neuen Motorspezifikation durch den offiziellen Moto2-Lieferanten Triumph im Jahr 2027 und den neuen Maschinen (Yamaha) der Moto3-Klasse, die 2028 eingeführt werden, gewährleistet werden.
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