Bestzeit für Alex Marquez: Neuer Asphalt in Motegi half zum Rundenrekord
Gresini-Pilot Alex Marquez setzte am Freitag in Motegi mit der Bestzeit im MotoGP-Zeittraining ein Ausrufezeichen und sprach danach über seine Jäger und den neuen Asphalt auf der Honda-Hausstrecke.
Die MotoGP-WM sah am Freitagnachmittag im Mobility Resort Motegi die Bestzeit von Gresini-Ducati-Ass Alex Marquez. Der 30-Jährige ließ bei der Zeitenjagd im Finish der Session Spielberg-Sieger Pedro Acosta und Bruder Marc knapp hinter sich – und blieb zudem wie Acosta auch unter dem bisher bestehenden Motegi-MotoGP-Rundenrekord von Francesco Bagnaia.
Alex Marquez stand wie viele nach der Session in der Box und konnte über die Slapstick-Taxifahrt von Jack Miller für Alex Rins via Monitor lachen. Das Feld ist auf der Stop-and-go-Piste eng wie selten versammelt: 18 Fahrer bewegten sich am Ende innerhalb einer Sekunde. «Es ist gut gelaufen heute. Ich konnte von Beginn an nach meinen Vorstellungen fahren. Die Rundenzeiten sind ohne großen Druck und natürlich gekommen. Das ist schon mal gut», zeigte sich Marquez zufrieden.
Was den Samstag und Sonntag in Motegi betrifft, ist der jüngere der Marquez-Brüder noch vorsichtig: «Wir müssen uns in jedem Fall weiter steigern für den Samstag – das wird nötig sein. Eineinhalb Zehntel können sehr viel ändern. Das Feld ist extrem eng beisammen. Ich fühle mich auch mit der jetzigen Rennabstimmung gut.» Zu seinen Kontrahenten aus dem eigenen Land Pedro Acosta und Bruder Marc sagt Alex: «Marc war mit dem Medium-Hinterreifen sehr schnell. Pedro ist mehr mit dem Soft-Reifen gefahren. Der Freitag bringt da meist noch nicht so viele echte Erkenntnisse.»
«In der Qualifikation werden wir dann sehen, welche Jungs da mehr in Richtung Renn-Pace gearbeitet haben. Wir haben auch viel mit dem Medium-Hinterreifen gearbeitet, morgen werden wir uns dann den weichen Reifen vornehmen. Wir werden sehen, wie die Entscheidung dann aussieht. Aber das Wochenende so zu starten, ist die beste Basis.»
Zum neuen Belag in Motegi sagt Marquez: «Der neue Asphalt hilft mir. Ich kann das Bike besser verzögern im Vergleich zum Vorjahr. Hinten wirkt es sich nicht so stark aus, aber vorne fühlt es sich viel besser an als noch vor einem Jahr. Ich freue mich auf morgen. Aber es ist nicht so einfach, wenn man viel Grip am Vorderrad hat. Es gab einige Stürze heute. Das Vorderrad schiebt dann – das ist das Hauptproblem, wenn eine Strecke einen neuen Asphalt hat.»
Pech hatte der zweite Gresini-Pilot. Fermin Aldeguer, der das Zeittraining kurzfristig angeführt, wurde im Finale zurückgereicht. Der Youngster verpasste das Q2 nach 45 Minuten um 0,004 Sekunden.
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