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Harakiri-Aktion: Garrett Gerloff akzeptiert Schuld

Der 25-jährige Garrett Gerloff gehört zu den größten Superbike-Talenten, wie seine vier Podestplätze und der fünfte WM-Rang belegen. In Aragon hat er beinahe eine Katastrophe für Jonathan Rea verursacht.

Superbike WM

Im Artikel erwähnt



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Garrett Gerloff fackelt nicht lange, wenn er eine Lücke sieht. So aggressiv und kompromisslos wie er agieren nur wenige im Superbike-Feld. Wer im Grenzbereich fährt, polarisiert. Wir erinnern uns an Magny-Cours im vergangenen Oktober, als er in der ersten Kurve eine Lücke sah wo keine war und die BMW-Piloten Tom Sykes und Eugene Laverty ins Kiesbett beförderte.

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Eine ähnliche Aktion erlebten wir im zweiten Hauptrennen in Aragon, als sich Gerloff in der dritten Runde am führenden Weltmeister Jonathan Rea innen vorbeipressen wollte – auch dieses Mal war kein Platz für ihn. Rea rumpelte anschließend zwar durchs Kiesbett, letztlich hatte der Ausritt für ihn aber keine Folgen: Er wäre so oder so Zweiter hinter dem souveränen Sieger Scott Redding (Aruba Ducati) geworden.

Gerloff hingegen, der im Sprintrennen hervorragender Dritter wurde, stürzte und wurde trotzdem noch Siebter! Ein weiterer Beleg, wie stark der Yamaha-Pilot aus dem Giansanti-Team inzwischen ist.

In Magny-Cours blieb der Texaner bei seiner Meinung, dass er nicht der Sturzverursacher gewesen sei. Dieses Mal entschuldigte sich Gerloff sofort und hinterließ einen ehrlich-reumütigen Eindruck. "Das tut mir wirklich sehr leid, es war 100-prozentig meine Schuld", unterstrich der 25-Jährige, als er mit SPEEDWEEK.com zusammensaß. "Ich machte einen Fehler und bin von mir selbst frustriert. Glücklicherweise konnte ich Johnny auf dem Podium sehen und mit ihm reden. Ich entschuldigte mich und versicherte ihm, dass das nicht meine Intention war, ich wollte ihn in dem Moment gar nicht überholen. Wir bremsten gleichzeitig, dann bremste er stärker, als ich erwartet hatte. Ich zog den Bremshebel so stark es ging, verbremste es aber nicht mehr. Also schrumpften meine Optionen. Ich ließ die Bremse los und zog nach innen, um so an ihm vorbeizukommen, ohne ihn zu berühren. Aber das klappte nicht, mein Fehler. Das war wirklich sehr unglücklich."

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"Ich fühlte mich vor und nach dem Sturz sehr gut auf dem Motorrad", betonte der Mann aus Katy. "Ich hätte sicher um einen Podestplatz kämpfen können. Johnny nahm meine Entschuldigung an, was ich sehr zu schätzen weiß. Ich sah noch im Rutschen, dass er weiterfahren konnte, wofür ich sehr dankbar bin. Ich habe zwar sein Rennen gestört, aber ich bin froh, dass es für ihn ein gutes Ende nahm."

Während Rea die Weltmeisterschaft nach drei Rennen und den Plätzen 1, 1 und 2 mit 57 Punkten anführt, ist Gerloff mit 23 Punkten starker Fünfter.

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