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Johnny Rea (Yamaha): «Situation bei Kawasaki anders»

Als sechsfacher Superbike-Weltmeister und 119-facher Laufsieger weiß Jonathan Rea besser als jeder andere, was es braucht, um Erfolg zu haben. Er glaubt, dass Yamaha sehr viel richtig macht.

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Den ersten Wintertest in Jerez hat Yamaha-Neuling Jonathan Rea auf dem beachtlichen dritten Platz abgeschlossen, wobei die Zeiten durch den Einsatz von Qualifyer-Hinterreifen und sehr unterschiedliche Testprogramme nur bedingte Aussagekraft haben.

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"Das war nur der erste Kontakt, ich bin mir sicher, dass ich das Limit des Motorrads noch finden werde", meinte Rea grinsend zu seiner ersten Standortbestimmung. "Dann kann ich anfangen, mich über gewisse Bereiche zu beschweren. Jetzt ist alles neu und ich bin vom Limit weit entfernt – ich nutze das Potenzial noch nicht. Ich muss sicher meinen Stil etwas anpassen und habe bislang auch noch kaum etwas am Motorrad verändert. Ich wollte mich erst mal wohlfühlen."

Neun Jahre lang hatte Rea bei Kawasaki Pere Riba als Crew-Chief, bei Yamaha steht ihm der zweifache Supersport-Weltmeister Andrew Pitt zur Seite. "Mit Pere verbindet mich eine unglaubliche Freundschaft", erzählte der 36-Jährige SPEEDWEEK.com. "Für Andrew hege ich großen Respekt, es wird aber einige Zeit dauern, bis er alle meine Kommentare versteht. Das Gleiche gilt für die Elektroniker und die anderen Techniker. Ich verstehe mit gut mit Andrew, wir kennen uns seit vielen Jahren. Er ist wie Pere ein Ex-Racer und versteht die Fahrermentalität. Nicht nur die technische Seite ist wichtig, mit Locatelli hat er großartige Arbeit geleistet. Für mich war der Test eine sehr gute Einführung in meine neue Heimat, ich kann nur Positives erzählen."

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Im Gegensatz zu Kawasaki legt Yamaha sehr viel Wert auf sein Racing-Image. Spürt das Rea auch innerhalb des Pata-Teams? "Ich bin erst ein paar Tage dabei, schwer zu sagen", grübelte Johnny. "Der größte Vorteil von Yamaha liegt wohl darin, dass die Entwicklung des Superbikes in Europa erfolgt. Und sie haben sehr viele Daten von schnellen Fahrern auf gleichen Motorrädern. Ich glaube, dass ihnen deshalb leichter Schritte nach vorne gelingen. Bei Kawasaki gibt es nur zwei offizielle Bikes, die Situation bei ihnen ist anders. Yamaha arbeitet anders, aber ich mag dieses Gefühl. Ich bin zuversichtlich, dass die Jungs gut arbeiten."

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