Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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"Bei dem Sturz in Valencia brach ich mir das Schlüsselbein, danach war ich nicht mehr wirklich konkurrenzfähig", weiss Shinya Nakano, der in seinem ersten Superbike-WM-Jahr ohne Podestplatz blieb. "Der Knochen schmerzte lange, es war nicht unbedingt ein Kopfproblem. Weil ich keine Kraft hatte, und die Ergebnisse zu wünschen übrig liessen, verlor ich aber auch nach und nach an Selbstvertrauen."
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Beim Vergleich der Datenaufzeichnungen konnte Nakano viel über seine Schwächen lernen: "Biaggi geht sehr sanft ans Gas, gibt zugleich aber auch früher in der Kurve Vollgas. Deshalb hat er bessere Beschleunigung auf die Geraden. Ich fahre immer noch zu arg wie mit der 800er, wo es mehr auf Kurvenspeed ankommt. Das Superbike ist aber schwerer und grösser. Man bremst brutal in die Kurven hinein, wendet das Bike und dann gibt man wieder Vollgas. Zu diesem Zeitpunkt muss das Bike bereits aufrecht sein. Genau das macht Biaggi besser, deshalb verlor ich in jeder Kurve Zeit auf ihn." Für 2010 macht sich Nakano keine Illusionen. "Einen neuen Vertrag zu bekommen wird schwierig, weil ich keine guten Ergebnisse vorzuweisen habe", stellt er fest. "Ich glaube aber nicht, dass viele andere Fahrer einen besseren Job als ich bei Aprilia erledigen können. Für Aussenstehende sieht bei Aprilia alles gut aus, weil Biaggi im ersten Jahr schon hervorragende Ergebnisse holt. Intern haben wir aber sehr viele Probleme, arbeiten sehr hart an dem Projekt. Am wichtigsten ist, die Fahrbarkeit weiter zu verbessern, ebenso die Beschleunigung. Der Topspeed ist gut, die Leistungskurve ist aber noch nicht perfekt."
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Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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